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The Witcher 3: Kostenloses Remaster bringt neuen Spielerrekord auf Steam
Das Remaster von The Witcher 3: Wild Hunt wurde gestern an alle bisherigen Besitzer des Titels als kostenloses Update ausgerollt. Der Ansturm ist groß: Mit knapp 121.000 gleichzeitigen Spielern knackt der Titel auf Steam seinen bisherigen Rekord aus dem Januar 2020.
Mit 120.975 gleichzeitigen Spielern über Steam stellt das Remaster einen neuen Rekord für den Titel auf. Das ist fast das Achtfache des Augustdurchschnitts und übertrifft den bisherigen Rekord von 103.329 Spielern um 17 Prozent. Im vergangenen August haben im Schnitt nur 15.234 Spieler gleichzeitig den Hexer durch seine Abenteuer begleitet.
Damit ist The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered sofort wieder in die Top 5 der Steam-Charts bei den Singleplayer-Spielen aufgestiegen. Bei der Zahl sollte im Hinterkopf behalten werden, dass sie nur Spieler über Steam erfasst und damit etwa Käufer über GOG und Konsolen-Spieler nicht mit einbeziehen kann. Die tatsächlichen Spieler werden daher höher ausfallen. Offizielle Zahlen vom Entwickler gibt es noch nicht.
Den letzten lokalen Höhepunkt hatte der Titel im Dezember 2022 mit der Veröffentlichung des Next-Gen-Updates, das ebenfalls die Grafik aufhübschte. Den absoluten Höhepunkt hatte der Titel jedoch im Januar 2020, einen Monat nachdem die erste Staffel der The-Witcher-Serie auf Netflix erschienen war.
Dass das Remaster so gut nachgefragt wird, dürfte den Entwickler freuen, denn die Erweiterung „Songs of the Past“ soll schon nächstes Jahr auch eine komplett neue Region für den Titel und das Franchise bringen, bevor dann noch später mit The Witcher 4 der nächste Ableger veröffentlicht wird.
Die Rezensionen auf Steam sind jedoch nicht nur voller Lob. Am 29. September waren die zur Veröffentlichung des Titels abgegebenen Rezensionen nur zu 68 Prozent positiv und damit deutlich mehr Käufer unzufrieden als im Gesamtschnitt mit 97 Prozent positiven Bewertungen. Hintergrund ist, dass Besitzer einer RX-9000er-GPU noch auf Treiber des Herstellers gewartet hatten und den Titel zwar starten konnten, hier aber eine Vielzahl an grafischen Bugs auf die Spieler wartete.
Die Redaktion hat sich in einem ausführlichen Technik-Test zu The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered der Bild- und Leistungsvergleiche zwischen den verschiedenen Witcher-3-Versionen angenommen. Die Bild- und Videovergleiche zeigen, wie CD Projekt Red beim Raytracing nicht mehr kleckert, sondern klotzt und so eine noch einmal realistischere Optik auf den Bildschirm zaubern kann. Diese Optik muss, wie üblich, aber mit FPS bezahlt werden: Raytracing kostet viel Leistung im Remaster, beim aufwendigeren Pathtracing kann sich selbst eine RTX 5090 in Ultra HD nur noch per Performance-Upscaling in die 60 FPS retten.
Hierbei unterstützt der Titel mit Nvidias DLSS 4.5, AMDs FSR 4.1 sowie Intels XeSS die gesamte Palette. Mit Upscaling lassen sich selbst mit Raytracing auf den meisten Karten hohe zweistellige Frameraten erzielen – je nach Auflösung, versteht sich. Noch mehr (dann teils KI-generierte) FPS sind mit Frame Generation möglich, die ebenfalls von jedem GPU-Hersteller unterstützt wird.
Das Remaster ist kostenlos für alle Spieler, die die bisherige Hauptversion erworben haben. Noch bis zum 1. Oktober kostet der Titel reduzierte 24,99 Euro auf Steam und ebenso viel auf GOG. Bei GOG geht die Aktion bis zum 7. Oktober. Wer die zwei offiziellen DLCs noch nicht besitzt, bekommt diese jetzt ebenso kostenlos hinzu. Sie sind auch im Preis eines Neukaufs enthalten. Die kommende Erweiterung ist im Preis jedoch nicht enthalten.