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Leak: AMD „Gainsborough“ könnte der Chip für Steam Deck 2 sein
In AMDs neuem Treiber Adrenalin 26.9.2 ist ein bis dato unbekannter Codename aufgetaucht: Gainsborough. AMDs Partner, die wissen sollen, was hinter dem schon länger bekannten Codenamen „Medusa“ steckt, sollen dazu keine Informationen haben. Das wäre nicht verwunderlich, wenn der Chip für das Steam Deck 2 dahintersteckt.
Das Steam Deck 2 soll kommen, das hatte Valve vor dem Hintergrund der explodierenden Speicherpreise zum Verkaufsstart der Steam Frame (Test) bestätigt.
Und bereits im Frühling hatte Valve das dabei verfolgte Entwicklungsziel öffentlich benannt: Der neue Gaming-Handheld soll nicht nur „20, 30 oder sogar 50 Prozent mehr Leistung bei gleicher Akkulaufzeit [verglichen mit dem Steam Deck 1] erreichen“, das Steam Deck 2 soll sich noch „etwas stärker abheben“. Auf welcher Basis das Steam Deck 2 entwickelt werden soll, dazu lagen bisher keine Informationen vor.
Doch im neuen Grafiktreiber Adrenalin 26.9.2 ist jetzt ein bis dato unbekannter Codename aufgetaucht: Gainsborough.
Mit diesem Codenamen ausgestattet, führt die Suche in der Import/Export-Datenbank von NBD Data direkt zu weiteren Treffern. Denen zufolge wurde Testequipment mit Gainsborough Ende Juli wiederholt in Asien versendet. Und die Einträge verraten noch etwas: Gainsborough sitzt im BGA-Sockel FF6 mit 1.179 Kontakten.
Gainsborough ist wiederum der Nachname von Aerith Gainsborough aus Final Fantasy VII – und ihr Vorname „Aerith“ war der Codename des Custom-SoC des Steam Deck OLED (Steam Deck: Van Gogh). Darauf weist Leaker Kepler_L2 hin.
Aber warum bindet AMD einen Custom-Chip für das mit Linux (SteamOS) betriebene Steam Deck im Treiber für Windows ein? „Zu Testzwecken“ lautet die Antwort aus der Branche, doch eine finale Bestätigung, dass Gainsborough wirklich die neue Steam-Deck-2-Custom-APU ist, gibt es noch nicht.