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Marathon: Game Director verspricht, dass der Extraction-Modus zentraler Bestandteil bleibt
Nach Sorgen um einen möglichen Fokuswechsel bittet Bungie die Community um Feedback. Der knallharte Kern des Shooters soll auch künftig Updates erhalten.
Vergangene Woche enthüllte Bungie seine Zukunftspläne für Marathon. Diese ließen darauf schließen, dass der Titel etwas von seinem Extraction-Fokus abrückt. Für manche eine gute Nachricht, bei anderen schürte das jedoch Bedenken.
Dazu hat sich nun Game Director Del Chafe geäußert und versichert, dass der bisherige Extraction-Modus von Marathon keineswegs eingestampft wird.
Lange vor dem globalen Erfolg von Halo oder Destiny schrieb das Studio Bungie bereits Shooter-Geschichte. Die ursprüngliche Marathon-Trilogie erschien Mitte der 90er-Jahre für den Mac und erlangte schnell Kultstatus. Mit dem neuen Projekt wird die Sci-Fi-Marke nun modern wiederbelebt.
Auf dem offiziellen Social-Media-Account des Entwicklerteams schreibt er: "Wir möchten klarstellen: Extraction bleibt ein zentraler Bestandteil von Marathon. Wir werden den Modus auch in Zukunft weiter mit Updates versorgen."
"Wir würden gerne von euch hören, was euch am aktuellen Extraction-Modus gefällt, wo ihr Nachbesserungsbedarf seht und welche Features ihr euch wünscht."
Zuvor hatte das Studio eingeräumt, dass das Spiel auch aufgrund seines extremen Schwierigkeitsgrads einen schwerfälligen Start hatte. Die Ankündigung der Roadmap führte zu Sorgen, wonach Bungie den Extraction-Part vernachlässigen könnte.
Marathon-Streamer Drewsky betont in den Kommentaren etwa, dass vor allem Spawn-Rushes und gnadenlose Niederlagenserien den Modus ausbremsen, weil sie einem schnell sämtliche Ressourcen rauben. "Das spiegelt genau das Gefühl vieler wider: Gefühlt besteht die Hauptstrategie in jedem Run nur noch darin, die gesamte Lobby abzuservieren", stimmt der User nsorrey36 zu.
Es sieht jedenfalls so aus, als würde sich Bungie das Feedback der Community zu Herzen nehmen. Angesichts dessen könnten sich der Extraction-Modus und andere Teile des Spiels im kommenden Jahr deutlich verändert anfühlen – wie sehr, bleibt aber noch abzuwarten.