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Wissenschaft - Statt lästiges Bohren: Ein 29-jähriger Student hat eine geniale Technologie entwickelt, mit der man Gegenstände ohne Löcher und Nägel an die Wand hängen kann
Der Argentinier Marco Agustín Secchi präsentiert stolz das Ergebnis seiner Erfindung. (Bild: ironplac.com)
Will man Dinge an der Wand aufhängen, greift man oft zu einem Bohrer oder zu Hammer und Nagel. Ein Student des Wirtschaftsingenieurwesens aus Argentinien setzt dagegen auf einen anderen Ansatz: Magnetismus (via tudogusto.com.br).
Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigt der bei Instagram aktive Secchi unter anderem im folgenden Video:
Während die Grundidee sehr gut klingt, weil man sich Bohrer und Nagel teils sparen kann und die Optik der Wand nicht beeinträchtigt wird, gibt es für den Praxiseinsatz wichtige, offene Fragen.
Allen voran ist das maximale Gewicht zu nennen, das Gegenstände haben dürfen, um dauerhaft zuverlässig an der Beschichtung zu haften. Im Video oben klappt es immerhin schon mal mit einer Schaufel.
Die Einhaltung von Bauvorschriften muss gesichert sein und der Preis darf nicht zu hoch liegen. Außerdem ist nicht zu vergessen, dass viele Gegenstände nicht magnetisch sind (auch wenn sich das durch das Anbringen von Magneten gegebenenfalls ausgleichen lässt).
Ob es Ironplac je auf den Markt schafft, ist indes ungewiss. Bislang läuft die Patentanmeldung und Secchi sucht Investoren. Sein Konzept ist ein B2B-/Lizenzmodell, Hersteller beziehungsweise Bauunternehmen sollen seine Technologie also übernehmen.
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Der große Vorteil von Secchis Lösung gegenüber bereits erhältlicher magnetischer Wandfarbe könnte in der Materialmenge beziehungsweise Schichtdicke liegen.
Da Ironplac als Feinverputz gedacht ist und auch als Teil eines Bau- und Plattensystems funktionieren soll, lassen sich damit potenziell deutlich größere Haftkräfte realisieren.