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Mein Umzug auf einen neuen Passwort-Manager (Open Source)
Das Passwort-Chaos aufzuräumen, kann überfordern. Passwort-Manager schaffen betriebssystemübergreifend Ordnung und auf Wunsch auch Open Source.
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Apples Schlüsselbund und Googles Passwort-Manager zeigen es mehr als deutlich an: Passwörter wiederholen sich, wurden in Datenlecks gefunden oder sind generell unsicher. Trotz dieser Warnungen lässt sich das Thema leicht ignorieren. Die Auswahl an Passwort-Managern ist groß und der Aufwand, alle Zugänge zu updaten, kann überfordern. c’t 3003 geht das Thema systematisch an und zeigt, welcher Passwort-Manager sich für wen eignet und wie sich das Passwort-Chaos Schritt für Schritt beseitigen lässt.
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Ich muss eine Beichte ablegen. Ich habe seit Jahren kompromittierte Passwörter, benutze sogar oft dasselbe und habe bisher nichts daran geändert, obwohl ich für einen riesigen Technikverlag arbeite. Ja, man muss das so sagen, ich hab meinen Sicherheitskram absolut nicht im Griff. Ja, ich weiß: Shame. Ja, und das könnte man eigentlich alles auf einen Schlag ändern, indem ich einfach einen Passwort-Manager installiere. Aber es gibt halt Dutzende davon. Welchen davon soll man nehmen? Wie sicher sind die? Und ist das nicht total nervig einzurichten? Alles gute Gründe, das schön immer wegzuignorieren.
Aber damit ist jetzt Schluss. Ich hab das Chaos aufgeräumt und kann jetzt auf vier verschiedenen Betriebssystemen alle meine sicheren Passwörter abrufen, neue anlegen und muss dafür quasi immer nur noch einen Knopf drücken. Und das war gar nicht so nervig, wie ich dachte. In diesem Video klären wir, wie man den für sich richtigen Passwort-Manager aussucht, inklusive einer konkreten Empfehlung, übrigens alles Open Source und europäisch. Bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …
Okay, wie ich schon meinte, meine private Passwort-Situation ist leider eine komplette Vollkatastrophe. Ich bin quasi auf vier Betriebssystemen unterwegs: macOS, Linux, Windows und iOS, und deswegen liegen meine Passwörter verteilt in der Apple Keychain und wegen Chrome teilweise auch im Google Password Manager. Und die Passwörter an sich sind dazu auch überhaupt nicht sicher und ich hab auch total oft das Gleiche, was ich schon sehr lange verwende. Ich muss euch nicht erzählen, dass das sehr, sehr blöd ist.
Okay, aber mal ganz kurz, wenn man mit Chrome oder Apple-Produkten rumhantiert, bekommt man ja eh quasi semiautomatisch da direkt angeboten, seine Passwörter reinzuspeichern. Warum sich dann nicht einfach auf einen der beiden integrierten Passwort-Manager festlegen und den dann benutzen? Die funktionieren ja gut. Ja, aber wie ich schon meinte, ich bin halt nicht nur auf Apple-Hardware unterwegs, sondern auf mehreren Systemen und benutze Brave als Browser und ab und zu mal auch ein Android-Handy.