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Terafab-Projekt: Elon Musk in Gesprächen mit TSMC für Mega-Fabrik
Das ehrgeizige Projekt Terafab von Elon Musk sucht nicht nur Hilfe von Intel, sondern auch TSMC. Das bestätigte Musk nach Medienberichten via X. Ohne umfangreiches Vorwissen und Partner aus vielen Bereichen der Halbleiterindustrie ist das Mega-Projekt kaum zügig umsetzbar, viele Unternehmen wollen aber auch ein Stück vom Kuchen.
Elon Musk bestätigt heute, dass sich die Projektleitung – und damit auch er – mit TSMC in Diskussionen befindet. Musk und TSMC arbeiten bereits bei mehreren Projekten zusammen, TSMC liefert unter anderem Chips für Tesla und benachbarte Projekte.
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Das Posting lässt dabei aber viel Spielraum für Möglichkeiten, was vermutlich auch genau so gewollt ist. Bisher galt Intel als wichtiger Partner für die Terafab. Die Gespräche mit TSMC stellen zumindest die zuletzt noch hier und da erhoffte bevorzugte Stellung von Intel infrage. Alles auf eine Karte zu setzen ist SpaceX und damit Musk wohl zu riskant, letztlich ist es deshalb aber auch normal, sich die Standpunkte anderer Technologiefirmen anzuhören und was sie zum Projekt beitragen könnten.
Allein diese Aussage verbessert nun auch die Verhandlungsposition gegenüber Intel, die sich keinesfalls sicher sein können, am Ende die Rolle des Junior-Partners zu übernehmen. Ähnliches hatte Samsung erlebt: Nach großer Ankündigung für die Chipfertigung für Tesla kam einige Wochen später heraus, dass erst einmal TSMC einen großen Teil fertigen wird und auch in Zukunft alles andere als außen vor bleibt. Eine Dual-Sourcing-Strategie von TSMC und Intel ist letztlich auch für Terafab eine Option.
Die Gerüchte rund um TSMC passen letztlich auch in das Bild, das in dieser Woche bereits vermittelt wurde: TSMC sucht angeblich nach Grundstücken zur Kapazitätserweiterung genau in Texas, wo auch die Terafab gebaut wird. Das mag reiner Zufall sein, doch das Timing und der Standort lassen hier zumindest aufhorchen.
Die riesige Terafab soll im texanischen Grimes County, rund 100 Kilometer nordwestlich von Houston, entstehen und Chips für autonome Fahrzeuge, humanoide Roboter sowie von SpaceX geplante KI-Rechenzentren im Weltraum herstellen. SpaceX bezeichnet die Terafab als vollständig integrierten Halbleiterstandort: Entwicklung, Fertigung, Packaging und Tests von Logik- und Speicherchips sollen dort unter einem Dach stattfinden – Bereiche, die üblicherweise von unterschiedlichen Spezialisten beherrscht werden. Hier könnten deshalb viele bekannte Hersteller auch in irgendeiner Form beteiligt sein.
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Terafab will be 50 times the size of the Pentagon when complete https://t.co/Yb7Dqbay5s