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Steam - »Wie verstecke ich die denn jetzt?« - Ein User bekommt von einem Kumpel 200 ... besondere Spiele geschenkt
Steam Sale + nachts um halb 1 einsam am Rechner = 200 neue Gooner-Spieler in der Bibliothek.
200 neue Spiele auf einmal in der Steam-Bibliothek! Eigentlich könnte man sich darüber freuen. Kommt allerdings ein ziemlich großer Teil davon mit halb nackten Anime-Damen auf dem Cover daher, sieht die Sache womöglich etwas anders aus.
Genau dieses Problem hat derzeit ein Nutzer auf Reddit, wo er seine plötzlich deutlich angewachsene Spielesammlung präsentiert. Gekauft hat er die Spiele nach eigener Aussage nicht selbst. Stattdessen befindet er sich mit dem betreffenden Freund in einer Steam-Familie und bekommt dementsprechend dessen Neuerwerbungen deshalb ebenfalls in seiner Bibliothek angezeigt.
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Dass ausgerechnet ein »Freund« für die Sammlung verantwortlich sein soll, nehmen ihm natürlich längst nicht alle ab. Der mit Abstand beliebteste Kommentar zweifelt genau diese Erklärung an, andere Nutzer wollen lieber gar nichts verstecken und empfehlen, einfach zu der neuen Sammlung zu stehen.
Zwischen all den flapsigen Sprüchen gibt es aber tatsächlich brauchbare Hilfe: Denn Steam besitzt gleich zwei Funktionen, die ähnlich klingen, hier aber einen wichtigen Unterschied machen.
Wer die Spiele lediglich nicht mehr in der eigenen Bibliothek sehen möchte, kann sie verstecken. Das ist vor allem ein Werkzeug zum Aufräumen: Das Spiel bleibt im Account beziehungsweise in diesem Fall in der Familienbibliothek vorhanden, verschwindet aber aus der normalen Spieleliste.
Dabei lassen sich auch viele Titel gleichzeitig auswählen, er könnte also theoretisch alle unerwünschten Spiele markieren und gesammelt aus seiner normalen Ansicht verbannen.
Eleganter wäre es allerdings, wenn sein Freund selbst aktiv wird: Steam bietet seit 2024 die Möglichkeit, einzelne Spiele als privat zu kennzeichnen. Dann verschwinden Besitzstatus, Spielzeit, Aktivitäten und sogar die Anzeige, dass ihr gerade diesen Titel spielt, für andere Nutzer.
Und für diesen speziellen Fall besonders wichtig: Als privat markierte Spiele werden auch nicht über Steam Families geteilt. Würde der Besitzer seine ungefähr 200 Neuerwerbungen also entsprechend kennzeichnen, wäre sein Kumpel die komplette Sammlung auf einen Schlag wieder los.