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NetFluss: Netzwerk-Tool für macOS startet als Windows-Beta
von Carsten Knobloch
5. Okt. 2026 |
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Unter macOS gehört NetFluss für viele zu den praktischen kleinen Helfern in der Menüleiste. Das Tool zeigt dort in Echtzeit die aktuelle Netzwerkaktivität an, also Live-Werte für Up- und Download-Raten, liefert Statistiken zum Datenverbrauch und fasst Details zur aktuellen Verbindung in einem übersichtlichen Menü zusammen.
Dazu gehören etwa Infos zum Netzwerkpfad, zu Adaptern, ein schneller DNS- und WLAN-Wechsel, integrierte Speedtests (via Cloudflare oder M-Lab), Router-Monitoring (unter anderem für FRITZ!Box, UniFi, OpenWRT und OPNsense) sowie ein integrierter Client für VPNs via WireGuard, OpenVPN und IKEv2.
Nun expandieren man auf ein weiteres Betriebssystem: NetFluss 2.6 Beta 1 steht ab sofort als öffentliche Vorabversion für Windows bereit. Die native Windows-App bringt den gleichen Funktionsumfang mit, den Mac-Nutzer bereits kennen.
Anstelle der Menüleiste landen die Live-Daten unter Windows wahlweise direkt in der Taskleiste neben der Uhr, im Infobereich (System Tray) oder in einem frei platzierbaren Floating-Widget. Das aufklappbare Infofenster bietet die gewohnten Funktionen samt Router-Überwachung, Traffic-Statistiken und VPN-Verwaltung.
Für tiefere Einblicke wie die Anzeige, welches Programm gerade wie viel Bandbreite zieht (Top Apps / Network Slice), lässt sich optional ein kleiner Systemdienst (Helper) mit Admin-Rechten nachinstallieren. Nun ja, soll geboten werden, bei mir schloss sich die App nach kurzer Zeit immer. Aber hey, erste Beta - und das Projekt sollte man im Auge behalten. Windows-Nutzer sollten da auf jeden Fall mal in meine oben verlinkten Beiträge schauen.
Die Beta läuft ab Windows 10 (Version 2004) sowie unter Windows 11 und steht sowohl für klassische x64-Systeme (Intel und AMD) als auch nativ für ARM64-Geräte (Snapdragon / Copilot+ PCs) bereit. Neben dem normalen Installer gibt es auch portable Versionen im ZIP-Archiv, die ohne Installation auskommen. Da der Beta-Build aktuell noch nicht digital signiert ist, meldet sich beim ersten Start der SmartScreen-Filter von Windows. Für Mac-Nutzer ändert sich durch den Release nichts, die macOS-Version wird wie gewohnt weiter gepflegt.
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