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KI-Firma von Elon Musk: Aus xAI wird SpaceXAI
Im Frühjahr hat SpaceX von Elon Musk dessen KI-Firma xAI übernommen, jetzt folgt die Umbenennung. Der Name SpaceXAI soll die Zugehörigkeit verdeutlichen.
Das KI-Unternehmen xAI von US-Milliardär Elon Musk heißt jetzt SpaceXAI, passend zur Namensänderung gibt es auch ein neues Logo. Das hat die Tochterfirma des Raumfahrtunternehmens SpaceX auf dem Kurznachrichtendienst X bekannt gegeben, der wiederum gehört SpaceXAI. Eine Begründung für den Namenswechsel ist nicht öffentlich, aber die dürfte vor allem darauf abzielen, die Verbindung zwischen den Unternehmen deutlicher zu machen. SpaceXAI ist bislang primär für den skandalumwitterten KI-Chatbot Grok bekannt, SpaceX hat Mitte Juni zudem die Übernahme des KI-Coding-Tools Cursor publik gemacht. Die dafür verantwortliche Firma soll als hundertprozentige SpaceX-Tochter und damit neben SpaceXAI fortbestehen.
Musk hat xAI Mitte 2023 gegründet, das war wenige Monate, nachdem OpenAI mit ChatGPT den aktuellen KI-Hype ausgelöst hat. Begründet hat der Milliardär den Schritt mit den damals beliebten KI-Chatbots, die darauf trainiert seien, zu lügen. Denen wollte er eine „maximal wahrheitssuchende KI“ entgegenstellen, „die versucht, die Natur des Universums zu verstehen“. Damals hat er die noch TruthGPT genannt, im November 2023 wurde das Modell dann unter dem Namen „Grok“ freigegeben. Der Name stammt aus dem Science-Fiction-Roman „Fremder in einer fremden Welt“ von Robert A. Heinlein, darin bedeutet das Verb in etwa „tiefes Verstehen“.
Grok wurde schließlich eng in X integriert, der Kurznachrichtendienst, der aus Twitter hervorgegangen ist. Vor allem dort hat er Anfang dieses Jahres für einen internationalen Skandal gesorgt, weil die Technik bereitwillig sexualisierte Deepfakes von beliebigen Menschen erstellt hat, darunter auch Minderjährige. Das hat dafür gesorgt, dass die KI in einigen Staaten blockiert wurde. Vorher war Grok mehrfach mit rechtsextremen Inhalten aufgefallen. Zuletzt hat xAI mehrere Verträge mit anderen KI-Unternehmen abgeschlossen, die sich für mehrere Monate oder gar Jahre Zugriff auf Rechenleistung sichern. Vorher war im Zuge des Börsengangs von SpaceX bekannt geworden, dass xAI bislang jedes Jahr Milliardenverluste eingefahren hat.
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