// HEISE ONLINE — MOBILE & WEB
Oktober-Update für Pixel-Geräte: Google patcht Bugs und Sicherheitslücken
Das Oktober-Update für Googles Pixel-Geräte ist da. Neben relevanten Sicherheitspatches enthält es ein paar Bugfixes.
Nach dem großen Pixel Drop im September liefert Google im Oktober ein kleineres Update für seine Pixel-Geräte aus. Alle unterstützten Pixel-Geräte mit Android 17 erhalten die neue Software. Die Verteilung wird Google zufolge je nach Mobilfunkanbieter und Gerät in Phasen über die nächste Woche fortgesetzt. Es dürfte der letzte Patch für Pixel 6 und 6 Pro sein.
Google unterteilt das Update in drei Build-Nummern: Die Pixel-6- und -7-Serie inklusive Pixel Tablet und das erste Pixel Fold erhalten den Build CP3A.261005.002.A1, die Pixel-8- bis Pixel-10-Familien laufen unter Build CP3A.261005.005 und die aktuelle Pixel-11-Reihe bekommt den Build CD1A.261005.003.
Laut Googles Beitrag im Pixel-Community-Forum behebt das Update drei Fehler aus verschiedenen Bereichen, die nicht alle Geräte betreffen. Zum einen behebt die neue Softwareversion ein Problem, durch das die virtuelle Tastatur bei der Eingabe in Suchfeldern gelegentlich nicht angezeigt wurde. Dieser Fehler trat Google zufolge bei den Pixel-Modellserien 8 bis 11 auf.
Ein Audio-Fehler, der bei bestimmten VoIP-Anrufen gelegentlich zu Störgeräuschen oder Verzerrungen im Klingelton führte, trat dem Unternehmen zufolge bei den Pixel-Serien 8 bis 10 auf. Lediglich in der Pixel-11-Serie wurden aufgenommene Fotos und Videos gelegentlich in der falschen Ausrichtung gespeichert – auch dies soll nach Einspielen des Updates nicht mehr auftreten.
Weitere bekannte Bugs scheint Google derweil erst im Laufe der nächsten größeren Android-Updates im Dezember und März 2027 mit den Versionen QPR2 und QPR3 zu beheben. Die vor wenigen Tagen erschienene Beta-Version von Android 17 QPR3 enthält zumindest einen recht langen „Beipackzettel“ an Bugfixes.
Laut Googles Sicherheitsbulletin vom Oktober 2026 stopft das Update außerdem zahlreiche Lücken, von denen sieben als „kritisches Risiko“ eingestuft sind. Eine Lücke erlaubt das Einschleusen und Ausführen von Schadcode aus der Ferne. Insgesamt kümmert sich Google um 25 Schwachstellen.
Der Patchday fällt damit deutlich kleiner aus als im Vormonat. Denn im Zuge des Android-Patchdays im September hatte Google mehr als 90 Sicherheitslücken geschlossen, von denen über 25 als kritisches Risiko eingestuft waren.
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer
Datenschutzerklärung.