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3. Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel: "Der Schmerz sitzt tief"
Für Israel wird der 7. Oktober noch lange ein Trauma bleiben. Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall fühlen viele in Israel nicht nur Trauer, sondern sind enttäuscht von den eigenen Behörden und der Weltgemeinschaft.
Es sind die Beats von damals, die heute Morgen auf dem Festivalgelände von Re'im zu hören waren. Doch wo vor drei Jahren unbeschwert gefeiert wurde, herrschte heute eine bedrückende Stimmung. Hunderte Menschen versammeln sich, sie weinen, halten sich im Arm und blicken auf die Fotos der Ermordeten.
Drei Jahre sind vergangen, doch der Schmerz in der israelischen Gesellschaft sitzt tief, die Wunden sind nicht geheilt. Zur eigenen Trauer gesellt sich bei manchen eine tiefe Bitterkeit über die mangelnde Solidarität der Weltgemeinschaft.
In Israel wird der Opfer des Hamas-Überfalls gedacht - im Stillen, denn es ist Feiertag.
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So geht es auch Vered, die schon früh am Morgen zum Gedenken nach Re'im gekommen ist: "Ich empfinde furchtbare Traurigkeit und dass wir von der Welt im Stich gelassen werden und viele Lügen über Israel erzählt wurden. Wir stehen hier auf diesem Boden, auf dem dieses Verbrechen geschehen ist. Und die Welt soll die Wahrheit wissen, was wirklich passiert ist."
Die Brutalität des 7. Oktober 2023 ist im kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Für die Angehörigen ist jeder Tag ein Kampf gegen das Vergessen.
Bezalel Slavin verlor damals seine Tochter auf dem Nova-Musikfestival. Die Details quälen ihn bis heute:
Doch nicht nur der Verlust zermürbt, sondern auch das Gefühl, von den eigenen Behörden alleingelassen zu werden. Viele Familien fordern vergeblich Aufklärung über das beispiellose Sicherheitsversagen.
Auch Slavin wartet weiter. Er sagt, er habe keine Antworten erhalten. Keiner habe ihm erzählt, was genau passiert ist. "Ich weiß nicht einmal, wo sie gefunden wurde. Nichts. Drei Jahre ohne Antworten."
Angehörige der Opfer des Massakers am 7. Oktober fordern eine unabhängige Aufarbeitung.
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