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Windows 11: Wie die Taskleiste zum Startpunkt für die neuen Agenten wird
Auf dem Spark-Event mit Nvidia präsentiert Microsoft die Agenten-Neuerungen für Windows 11. Nutzer erhalten in diesem Herbst eine neue Suche als Startpunkt für Agenten-Tätigkeiten und die neue Copilot-App. Ein Fokus liegt auf lokalen Modellen. Immer mehr KI-Abfragen sollen direkt auf dem PC des Nutzers laufen.
Was der Konzern bei der Suche plant, wurde in Ansätzen schon im Herbst 2025 vorgestellt. Der Starter für Agenten ist die Taskleiste, nun realisiert mit der neuen Windows-Suche.
Optisch wirkt die Suche aufgeräumter. Microsoft verspricht mehr Übersicht. Im Fokus stehen aber KI-Aktionen, durch die sich die Suche in der Taskleiste zum Starter für lokale Agenten-Aufgaben entwickelt.
Das Konzept heißt „Quick Actions“. Mit diesen ist es etwa möglich, Einstellungen wie den Dark Mode anzupassen. Dafür reicht die entsprechende Eingabe, der Agent findet dann die Auswahl. Ebenso ist es möglich, auf diese Weise schnell Screenshots aufzunehmen. Oder man kann Textnachrichten versenden. Die Verbindung zum Smartphone wird künftig über Phone Link möglich sein.
Von der Taskleiste lässt sich auch die neue Copilot-App steuern. Kleinere Anfragen lassen sich direkt über die Suche erledigen. Bei weitergehenden Anfragen können Nutzer dann in die App springen.
Relevant angesichts der aktuellen Diskussion über den RAM-Verbrauch von Windows 11: Die neue Suche wurde komplett mit dem modernen WinUI-3-Framework entwickelt. Dadurch soll diese schneller und effizienter laufen.
Der Startschuss für die Agenten-Suche ist der Herbst dieses Jahres. Ab heute will Microsoft die neue Agenten-Suche über das Windows-Insider-Programm verteilen. Im Experimental-Kanal für Windows 26H2 ist es der Build 26340.9616, unter Windows 11 26H1 (dem Arm-Zweig) ist es der Build 28120.3181. Wenn diese Versionen installiert sind, lässt sich die neue Suche über die Feature-Flags-Funktion aktivieren.
Bislang waren die Agenten-Funktionen für die Taskleiste in der EU – und damit auch in Deutschland – nicht verfügbar. Ein entsprechender Hinweis findet sich aber nicht im aktuellen Blog.
Neben der Suche hat Microsoft auch die neue Copilot-App vorgestellt, die sich nun tatsächlich zu einem KI-Assistenten weiterentwickeln soll. Relevante Neuerung: Der Copilot setzt auf das Lokale – sowohl bei den Inhalten als auch bei den Modellen.
Die Struktur der App hat Microsoft schon vor zwei Wochen vorgestellt. Der Home-Bereich ist der Startpunkt. Dort ist es etwa möglich, Office-Apps direkt innerhalb des KI-Assistenten auszuführen.