// COMPUTERBASE — HARDWARE & GADGET
Microsoft × Nvidia: Surface Ultra ab 2.899 Euro, RTX Spark Dev Box für 6.000 USD
Microsoft hat die eigenen Geräte mit RTX Spark final enthüllt und Preise genannt: Das High-End-Notebook Surface Ultra startet ab 2.899 Euro und die RTX Spark Dev Box für 5.999,99 US-Dollar vor Steuern in den Vorverkauf. Beim Surface Ultra bietet Microsoft Kunden viel Wahlmöglichkeit.
Nachdem Microsoft bereits vor vier Monaten im Rahmen seiner Hausmesse Build die ersten Details enthüllt hatte, fehlte noch die finale Ausstattung und der Preis – und natürlich der Starttermin. Letzterer ist wie bei den meisten anderen OEMs der 16. Oktober.
Microsofts Speerspitze bei den Notebooks ist der 15 Zoll große Surface Laptop Ultra. Das klassische Clam-Shell-Notebook setzt auf eine kompakte Bauweise, ist weniger als 18 mm dick und unter zwei Kilogramm schwer. Es bietet einen Mini-LED-Touch-Screen mit bis zu 2.000 Nits im 3:2-Verhältnis bei 262 ppi. Im Inneren werkelt natürlich der RTX Spark mit bis zu 128 GByte RAM und einer austauschbaren SSD, zudem ist ein deutlich größeres Touchpad für Eingaben bereit. An Anschlüssen stehen unter anderem HDMI, dreimal USB-C, USB-A und ein vollwertiger Kartenleser zur Verfügung.
Beim neuen Ladeanschluss hat sich Microsoft bei Apple inspirieren lassen: Der Stromstecker wird magnetisch am Gerät gehalten, hier jedoch via USB-C-Anschluss realisiert und nicht proprietär wie bei Apple.
Ein großes Fragezeichen bleibt bei all den Möglichkeiten unter dem Motto „Create. Work. Play.“, was sich Microsoft zusammen mit Nvidia und den Partnern für die Notebooks auf die Fahne schreibt, allerdings noch immer bei der Akkulaufzeit. In klassischen Tests sind es laut Hersteller bis zu 15 Stunden bei lokaler Videowiedergabe mit 150 nits dunklem Bildschirm und bis zu 12 Stunden bei aktiver Internetnutzung.
Apropos „bis zu“ 128 GByte RAM. In der Basiskonfiguration für 2.599 US-Dollar beziehungsweise hierzulande 2.899 Euro sind davon 24 GByte RAM zugegen, die SSD ist nur 512 GByte groß. Die Preise steigen mir mehr Kapazität sehr schnell, der Vollausbau mit 128 GByte RAM und 1 TByte SSD kostet 6.879 Euro. Immerhin: Microsoft bietet Kunden quasi die freie Wahl bei SoC (Spark N1X im Vollausbau oder kastriert), RAM und SSD-Kapazität.
6.000 US-Dollar für eine Dev-Box von Microsoft sind durchaus eine Ansage. Der hohe Preis ist unter anderem durch die üppige Speicherausstattung bedingt, immerhin sind in der Box auch direkt 128 GByte RAM und eine 2 TByte große SSD ab Werk verbaut.
Deutsche Preise dafür gab es im Rahmen des Events von Microsoft gestern noch nicht. Auch in den USA wird sie exklusiv erst einmal nur von Microsoft selbst verkauft, der Verkauf startet dort allerdings ebenfalls erst im November. Vermutlich wird die Dev Box erst 2027 in weiteren Ländern angeboten.