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Persönliche KI-Agenten nun auch von Google
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Nach Dots von OpenAI und Muse von Meta bietet nun auch Google persönliche, universelle und dauerhaft aktive KI-Agenten an, die ihren Nutzern alltägliche Aufgaben abnehmen sollen, darunter das Beantworten von Fragen aller Art, das Erzeugen von Text und Bildern, Programmieraufgaben, die Dokumentenverwaltung oder Terminvereinbarungen. Dafür können die Agenten den Rechner des Nutzers autonom bedienen und auf dessen E-Mails, Chats und andere Dokumente zugreifen. Sie kommunizieren mit ihm über Messenger-Dienste.
Der Google-Agent ist in den Google Workspace eingebunden und hat dort Zugriff auf Gmail, Google Drive, Docs, Slides, Sheets, Chat und Calendar. Damit soll der Agent die Rolle eines persönlichen Assistenten übernehmen und beispielsweise für ein turnusmäßiges Meeting selbstständig den Teilnehmerkreis eruieren, einen gemeinsamen Termin abstimmen und das Datum per E-Mail kommunizieren. Zudem soll der Agent vorausschauend Aufgaben vorschlagen, die man an ihn delegieren kann. Erfährt er etwa durch Mitlesen der Korrespondenz, dass ein Vorgesetzter eine Präsentation angefordert hat, kann er erkennen, dass es sich um eine Aufgabe handelt, die er übernehmen könnte, und bietet sich dafür an.
Darüber hinaus kann der Agent als Mitglied eines menschlichen Teams agieren und erhält dafür eine eigene E-Mail-Adresse, Speicherplatz, einen eigenen Kalender. Auch in diesem Fall kommunizieren die Menschen mit ihm per Chat. Der Agent verfügt darüber hinaus über spezifische Fähigkeiten, zunächst vor allem auf den Gebieten der Datenanalyse und des maschinellen Lernens. Er kann mit unternehmensspezifischen Wissensquellen verbunden werden und anschließend direkt auf Anwendungen wie Databricks, dbt, LookML oder SAP zugreifen, was die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Antworten erhöht. Auch branchenspezifische Spezialisierungen des Agenten auf Bereiche wie die Finanzwirtschaft, das Gesundheitswesen oder das Rechtswesen sind möglich.
Dank eines fein abgestuften, rollenbasierten Systems von Zugriffsrechten, eines lückenloses Auditings und ausgeklügelter Kontrollmechanismen verspricht Google einen sicheren Betrieb der Agenten.
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