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Machinarium 2: Handgemaltes Roboter-Adventure geht in Runde zwei
Für liebevoll inszenierte und handgezeichnete Point-&-Click-Adventures wie Botanicula (Test) und Samorost ist das Indie-Studio Amanita Design bekannt. Zu den preisgekrönten Werken zählt auch Machinarium mit dem kleinen Roboter Josef. Dieser kehrt im nun angekündigten Nachfolger Machinarium 2 zurück.
Im zweiten Teil erhält Josef Gesellschaft von Berta. Beide finden sich nach der Flucht aus der Stadt Machinarium in der Einöde wieder und treffen dort auf zwei verschiedene Roboterstämme, denen im Elektrona-Kloster und der Stadt Oilton so langsam die Energie ausgeht.
Im freien Wechsel können Josef und Berta gesteuert werden. Das geschieht wahlweise klassisch per Maus oder mit einem Gamepad. Die Rätsel können beide nur gemeinsam lösen. Bei der Interaktion mit anderen Robotern gibt es keine einzige Textzeile zu lesen, versprechen die Entwickler. Stattdessen wird erneut nur über animierte Gedankenblasen, Symbole und Gesten kommuniziert.
Inspiriert von Landschaftsgemälden der Renaissance sollen sämtliche Inhalte wieder von Hand gezeichnet sein. Gerade das macht den Charme dieser Spiele aus. Untermalt wird das neue Abenteuer von Musik von Tomáš Dvořák alias Floex, der auch schon im ersten Teil Stücke beigesteuert hat.
Auf diese Frage gibt es aktuell noch keine Antwort, denn ein Zeitrahmen für die Veröffentlichung von Machinarium 2 wurde noch nicht verraten. Das Spiel wird für Windows und macOS entwickelt. Die Systemanforderungen sind erwartungsgemäß gering: Eine CPU mit 64 Bit und mindestens 2 GHz, 4 GB RAM, eine mit DirectX 11 kompatible Grafikkarte sowie lediglich 5 GB Speicherplatz werden verlangt.
Das Spiel kann schon jetzt auf die Wunschlisten auf GOG und auf Steam gesetzt werden. Bei GOG gibt es das ganze Paket später DRM-frei und ohne Launcher-Zwang.
Die Erwartungen sind durchaus hoch, schließlich erhielt Teil 1 aus dem Jahr 2009 unter anderem Auszeichnungen als bestes Indie Game und auch der Soundtrack erhielt einen Preis. Auf dem Bewertungsportal Metacritic hält Machinarium einen Metascore von 85 von 100 Punkten und einen User Score von 8,5 von 10 möglichen Punkten.
Wer den ersten Teil verpasst hat, kann diesen noch bis zum 15. Oktober zum rabattierten Preis von knapp 4 Euro auf Steam erwerben.
Steam ist Valves Plattform zum digitalen Vertrieb von Spielen und aktuell der Marktführer.