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425 Millionen Verkäufe: Xbox will die Minecraft-Formel auf weitere Marken übertragen
Mehr als 250 Vertragspartner, ein Spielfilm und geplante Freizeitpark-Attraktionen: Microsoft vermarktet Minecraft auf vielen Kanälen. Eine neue Xbox-Sparte soll dieses Geschäftsmodell nun auch mit anderen Franchises ausbauen. Die Führung von XP übernimmt die bisherige Mojang-Chefin Kayleen Walters.
Minecraft wurde nach Informationen von Microsoft inzwischen mehr als 425 Millionen Mal verkauft. Xbox-Chefin Asha Sharma hatte die Angabe bereits vor ein paar Tagen bei der Minecraft Live genannt. Neu ist die Entscheidung, das Geschäftsfeld mit Filmen, Merchandise-Artikeln und Veranstaltungen innerhalb von Xbox in einer eigenen Abteilung zu bündeln. Microsoft verweist in der Ankündigung von „XP“ ausdrücklich auf das Vorbild Minecraft.
XP umfasst vier Bereiche, die bislang auf verschiedene Xbox-Abteilungen verteilt waren. Xbox Pictures betreut Filme und Serien, Xbox Products das Geschäftsfeld mit Fanartikeln und Lizenzverträge. Unter Xbox Places fallen Veranstaltungen und Freizeitpark-Angebote. Xbox Partnerships kümmert sich um Zusammenarbeit mit externen Firmen. Der Name „XP“ spielt auf die aus Spielen bekannten Erfahrungspunkte („Experience Points“) an. Welche Xbox-Titel als Nächstes für Filme, Serien oder Vergnügungsparks vorgesehen sind, verrät Microsoft noch nicht. Für 2027 ist aber zumindest schon mal ein Nachfolger für den 2025 erschienenen „A Minecraft Movie“ angekündigt.
An die Spitze von XP wechselt Kayleen Walters, die bislang Mojang leitete. Vor ihrer Zeit bei Microsoft arbeitete sie 13 Jahre bei Lucasfilm – beim Minecraft-Kinofilm war sie als ausführende Produzentin beteiligt.
Walters’ bisherige Funktion übernimmt Maria Angelidou-Smith. Sie war zuvor unter anderem in Leitungsposten bei Meta und Reddit tätig und soll Mojang und Minecraft vom 19. Oktober an leiten. Xbox-Chefin Sharma gab den Wechsel in einer Meldung an die Belegschaft bekannt.