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Hasselblad X2D - Was macht man am besten mit einer Kamera für fast 9.000 Euro? Natürlich Doom darauf spielen!
Der Auslöser der Kamera ist auch der Auslöser der Schüsse. (Bild: rrRadium auf Reddit)
Die längst zum Meme gewordene Frage »Can it run Doom?« lässt sich im Großen und Ganzen mit: »Wenn es einen Bildschirm hat: Ja!« beantworten. Es braucht nur irgendjemanden, der sich die Arbeit macht, den Shooter-Klassiker zum Laufen zu bringen.
Ein findiger Entwickler hat genau das jetzt auf der Hasselblad X2D getan. Die Kamera kostet fast stolze 9.000 Euro.
Rund um das 1993 erschienene Actionfest Doom hat sich mittlerweile eine ganze Community entwickelt, die den Shooter auf nahezu jedem Gerät mit Bildschirm zum Laufen bringt.
Möglich ist das, weil der Titel Open-Source ist und extrem niedrige Systemanforderungen mitbringt. So werden etwa nur 2,39 MB an Speicher benötigt. 4 MB RAM sind ebenfalls völlig ausreichend.
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Letztlich ist alles, was es braucht, ein Entwickler, der sich die Arbeit macht, um Doom auf ein weiteres Gerät zu bringen. Ein solcher Entwickler ist der Reddit-Nutzer »rrRadium« oder »Radium Wang«, wie er sich auf GitHub nennt.
In einem aktuellen Post hat er demonstriert, wie er Doom auf dem Bildschirm einer Hasselblad X2D Systemkamera spielt. Durch Wischen auf dem Touchscreen kann die Kamera gedreht werden, die Richtungstasten werden zum Bewegen genutzt.
Zum Abfeuern der Waffen wird stilecht der Auslöser der Kamera verwendet. Da die Hasselblad X2D über einen Lautsprecher verfügt, können sogar die Sounds des Spiels abgespielt werden. Der Shooter läuft dabei ziemlich flüssig und problemlos.
Der Doom-Port ist dabei offenbar Teil eines größeren Mod-Projekts, das der Entwickler auf GitHub zur freien Verfügung stellt. Interessierte sollten aber bedenken, dass das eigenständige Anpassen der Firmware in der Regel einen Verlust der Garantie nach sich zieht.