// HEISE ONLINE — MOBILE & WEB
Dank Apple: Foldables werden laut Marktforscher bald teurer
Mit dem neuen iPhone Ultra liefert Apple wohl sehr bald sein allererstes Falt-Handy. Das hat Konsequenzen für den ganzen Markt der Foldables, so Marktanalysten.
Im September ist es angeblich so weit: Apple bringt sein erstes faltbares iPhone auf den Markt, das in der Gerüchteküche unter dem Begriff „iPhone Ultra“ läuft. Bekannt ist bereits, dass der Hersteller einen hohen Einstiegspreis ansetzen dürfte: Laut jüngsten Schätzungen des bekannten Analysten Ming-Chi Kuo soll er bei 2300 bis 2500 US-Dollar (ohne Umsatzsteuer) liegen, was in Europa bis zu 2700 Euro bedeuten könnte. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Counterpoint hat das Auswirkungen auf den gesamten Foldables-Sektor: Der durchschnittliche Verkaufspreis (Average Selling Price, ASP) werde dank Apple deutlich ansteigen.
Counterpoint schätzt, dass der ASP noch in diesem Jahr um 18 Prozent steigen wird, da das Angebot dank Apple im „Super Premium Segment“ zunehme. Auch die Art des Foldables soll sich weiter in Richtung „Buchtyp“ verschieben – mit einem Marktanteil von 76 Prozent. Clamshell-Modelle, wie sie etwa Motorola und Samsung im Angebot haben, von Apple aber zunächst nicht geplant sind, verlieren hingegen. Der Anteil der Foldables, die zwischen 1600 und 2000 Dollar kosten, soll laut Counterpoint 2026 auf 58 Prozent steigen – von 30 Prozent im Vorjahr. Günstige Geräte unter 1200 Dollar liegen dann bei unter 30 Prozent.
Das heißt: Counterpoint geht davon aus, dass sich auch die Hersteller von Android-Geräten ein Beispiel an Apple nehmen und Preise nach oben korrigieren. Laut Liz Lee, Associate Director bei Counterpoint Research, nutzen die Hersteller die höheren Preise auch dazu, um einen Margenpuffer aufgrund der Komponenteninflation zu haben. Dadurch würden weniger preissensible Early Adopter angezogen und mehr Premium-Nutzer angelockt. Diese suchten nach mehr Produktivität und Effizienz bei den Foldables, etwa beim Multitasking, unterstützt von KI.
Im Foldable-Gesamtmarkt erhoffen sich die Hersteller, dass Apples Einstieg das Segment auf eine neue Ebene hebt. Bei den von Apple angepeilten Preisen könnte dies aber schwierig werden.
Der Konzern peilt laut Kuo in diesem Jahr um die 8 Millionen verkaufte Geräte an, laut anderer Marktbeobachter bis zu 10 Millionen. Das ist insgesamt deutlich weniger als reguläre iPhones im alten Formfaktor verkauft werden.
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer
Datenschutzerklärung.
Mac & i informiert Sie im täglichen Newsletter über alles Wichtige rund um Mac, iPhone und Apple Watch.
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren
Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer
Datenschutzerklärung.