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Diablo 1 - Neues Remake ehemaliger Bethesda-Entwickler verpasst dem Klassiker von 1997 endlich schicke neue HD-Grafik
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Diablo vs. DamnationX - Die neue Grafik des Fan-Remakes im Vergleich
Habt ihr fast 30 Jahre Lust, mal wieder in die düsteren Katakomben unter der Kathedrale von Tristram zu steigen? Dann ist das neue Fan-Remake zu Diablo 1 vielleicht etwas für euch.
Blizzards Action-Rollenspiel aus dem Jahr 1997 bekommt mit DamnationX eine dringend nötige Grafiküberarbeitung mit HD-Texturen, neuen Charaktermodellen und sogar Raytracing. Dafür sind laut der Ankündigung zwei ehemalige Bethesda-Mitarbeiter verantwortlich, die an Fallout 4, Skyrim und Doom Eternal mitgearbeitet haben.
Hinter DamnationX verbirgt sich eine stark modifizierte Version des bekannten Open-Source-Ports DevilutionX. Die neue Fassung bringt nicht nur moderne Grafikeffekte in den Dungeon-Crawler, sondern ermöglicht sogar kooperative Partien direkt in eurem Internet-Browser.
Das Herzstück von Version 0.1/Beta 3 des Remakes ist die neue Grafik. Die Entwickler nutzen einen neuen WebGPU-Renderer, um dem betagten Klassiker dynamische Beleuchtung einzuhauchen. Dazu gehören hybride 2.5D-Effekte, Raytracing-Schatten und Bloom, die das Licht von Zaubersprüchen und Fackeln wesentlich realistischer auf die umgebenden Wände werfen.
Ergänzt wird die technische Frischzellenkur durch hochauflösende Texturen für Monster, Gegenstände und die Levelarchitektur. Da es sich noch um eine frühe Beta-Version handelt, wirken manche hochskalierte Umgebungen aktuell noch etwas steril, wodurch ein kleiner Teil der ursprünglichen, schmutzigen Atmosphäre verloren gehen kann.
Die Charakter- und Monstermodelle profitieren hingegen bereits spürbar von dem Grafik-Upgrade. Die komplett neuen Animationen auf Basis eigens entwickelter Modell-Skelette sind derweil noch ausbaufähig: Der Krieger-Charakter läuft etwa, als hätte er sich in die Hose gemacht.
Bei den Diablo-NPCs sind die grafischen Verbesserungen von DamnationX am deutlichsten.
Neben der Optik schraubt das Team auch behutsam an der Spielbarkeit. Eine der nützlichsten Neuerungen ist die Einführung einer rudimentären Ausdauerleiste samt Rennen-Funktion im Einzelspieler-Modus. Während ihr also deutlich zügiger durch die Gänge flitzen könnt, passen sich die Feinde diesem Tempo an, was dem Gameplay eine frische Dynamik verleihen soll. Angriffs- und Zaubergeschwindigkeiten bleiben davon unberührt.
Wer lieber in der Gruppe auf Beutejagd geht, darf sich über eine integrierte Online-Lobby freuen. Bis zu vier Spieler können sich unkompliziert per WebRTC zusammenschließen. Ein besonderes Detail für Nostalgiker ist zudem die Option, die Soundeffekte direkt aus einer bestehenden Installation von Diablo 2 oder dessen Resurrected-Fassung zu importieren.