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AI-Racks: Intel zeigt D270-GPU und stattet Server mit 46.080 Kernen aus
Zum OCP Global Summit 2026 hat Intel die neue GPU D270, Codename Crescent Island, als finale Version mit bis zu 480 GByte Speicher im Gepäck. Und auch reine CPU-Racks sind wieder in Mode, wie nicht nur AMD heute bereits enthüllt hat: Intel packt über 46.000 Kerne mit Xeon-Prozessoren in Serversysteme.
Genauer gesagt ist von Xeon 6+ die Rede. Dabei handelt es sich um die CPU-Serie mit dem Codenamen Clearwater Forest, die bis zu 288 Kerne pro Sockel bietet. Rechnerisch ist also von vermutlich 160 Prozessoren auszugehen. Da die Xeon 6+ nur Dual-Sockel-Kompatibilität aufweisen, müssten also entsprechend auch 80 Mainboards genutzt werden. Da heutzutage aber doppelt so tiefe Racks gebaut werden, gibt es entsprechend Spielraum in den großen Blades, diese auch unterzubringen. Das Supermicro-Rack im Beispielbild lässt so rund 40 Einschübe erkennen, die dafür letztlich nötig wären.
Intel erklärt weiterhin, dass ein komplettes CPU-Rack in dieser Ausbaustufe „nur“ 133,45 kW verbraucht. AMD hat mit Helion heute ein CPU-Rack enthüllt, welches über 32.000 Kerne anbietet. Partner hatten im Rahmen von AMD Advancing AI 2026 im Juli bereits Systeme gezeigt, die in 42 dicht gepackten Blades 43.008 Zen-6-Kerne bieten, in einem riesigen Supercomputer-Rack kann das auf 81.920 Kerne anwachsen – dann aber auch bei bis zu 400 kW.
Mitgebracht hat Intel zum OCP auch die lange erwartete Xe3P-Architektur in Form der neuen D270. Die AI-Beschleuniger bieten bekanntlich bis zu 480 GB LPDDR5X mit einer Bandbreite von 1,5 TB/s und eine FP8-Rechenleistung von 1,3 Petaflops. Das alles wird mit einer TDP von maximal 350 Watt realisiert.
Überraschend breit ist das von Intel vermeldete Ökosystem bereits. Die D-Serie erfreut sich demnach breitem Interesse, was jedoch zum AI-Zeitalter in der aktuellen Form passt. Jede neue Hardware wird bis zu einem gewissen Grad beinahe sofort abgenommen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.