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RTX 5080 - Nach der RTX 5090 trifft es wohl auch die nächstbeste Nvidia-GPU – doch ein Ersatz mit 50 Prozent mehr Speicher steht offenbar schon bereit
Nvidia Geforce RTX 5080: Der Nachfolger des aktuellen 16-GByte-Modells soll laut Gerüchten 24 GByte GDDR7-Speicher erhalten. (Bildquelle: Nvidia)
Über das vergangene Wochenende machten Meldungen die Runde, wonach Nvidia die Produktion der weltweit schnellsten Grafikkarte in Form der RTX 5090 schon jetzt einstellt. Rund ein Jahr vor dem gemutmaßten Nachfolger steht das aktuelle GPU-Flaggschiff damit vor einem ersatzlosen Ende.
Unter Umständen richten sich die Blicke bei euch deshalb auf das nächstbeste Nvidia-Modell, nämlich die RTX 5080. Doch auch die ist Gerüchten zufolge schon bald weg – aber im Gegensatz zum großen Bruder scheint hier ein Ersatz mit mehr Speicher in den Startlöchern zu stehen.
Dies berichtet zumindest das taiwanische Portal Benchlife, die sich wiederum auf Leaker-Berichte von hongxing2020 und MEGAsizeGPU beziehen. Demnach wurde nicht nur die Produktion des GB202-Chips vollständig von der RTX 5090 abgezogen: Auch die aktuelle RTX 5080 steht vor dem Aus.
Aktuell ist hier auch das Stichwort, denn Nvidia plant in diesem Fall immerhin, zum ersten Quartal 2027 eine neue Variante der RTX 5080 in den Handel zu bringen. Diese soll mit 24 statt der bisherigen 16 GByte Videospeicher aufwarten – möglich macht das die Serienreife neuer Kapazitäten der zugehörigen Speicherbausteine.
Nicht ganz klar ist, ob es sich hierbei um den Zyklus der »Super«-Grafikkarten handelt, der zur RTX-5000-Serie mal verworfen, dann hochgeholt und doch totgesagt wurde. Zumindest tauchen die entsprechenden GPUs in jüngster Zeit immer mal wieder mit dem Status »in Arbeit« in Leaks auf.
Dafür dürfte eine solche Neuauflage der RTX 5080 mit mehr Speicher auch deutlich mehr kosten, wie Videocardz im vergangenen Juli vorrechnete: So kosteten die 3-GByte-Chips damals zwischen 60 bis 70 US-Dollar pro Stück gegenüber den rund 20 US-Dollar der 2-GByte-Chips.
Damit würde allein das Mehr an Speicher gut 400 US-Dollar höher in der Kostenrechnung auftauchen – die auch ohne Speicherkrise auf den theoretischen Endpreis aufschlagen würden.