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Amanda Seyfried: Warum sie heute Rollen mit Sexszenen ablehnt
Schauspielerin Amanda Seyfried, 40, wurde zu Beginn ihrer Karriere hauptsächlich in Nebenrollen gecastet. Mittlerweile ist die Amerikanerin regelmäßig in Hauptrollen zu sehen, hat einen Emmy gewonnen und war für einen Oscar nominiert. Seyfried kann sich nach eigener Aussage heute aussuchen , welche Angebote sie annimmt und welche nicht.
Diese neu gewonnene Freiheit hat laut Seyfried dazu geführt, dass sie mittlerweile lieber auf Sexszenen verzichtet. Auf einer Veranstaltung des Hamptons International Film Festivals sprach Seyfried kürzlich darüber, dass sie vor Kurzem eine Rolle in einer TV-Serie abgelehnt habe, weil sie in der Rolle »ständig Sex haben müsste«. Sie fühle sich damit unwohl. »Im Moment habe ich einfach keine Lust darauf.«
Früher sei das ganz anders gewesen, sagte Seyfried laut einem Bericht von »People« . Da habe sie gedacht: »Wir müssen rumknutschen. Großartig! Das ist fantastisch. Ich weiß, wie man knutscht.« Diese Szenen hätten ihr früher viel Spaß gemacht. Sie habe attraktive Menschen küssen dürfen und sei dafür auch noch bezahlt worden.
»Unsere Jobs sind seltsam«, sagte Seyfried nun auf der Veranstaltung. Und je älter sie werde, desto seltsamer werde der Beruf. Das liege auch an ihren beiden Kindern. Je älter die beiden würden, desto bewusster werde ihr, welche Entscheidungen sie beruflich triffe, so Seyfried.
Vielleicht sei das zu einem späteren Zeitpunkt wieder anders, aber aktuell wolle sie sich »nicht damit auseinandersetzen, nackt vor einem Fremden zu stehen«. Es falle ihr heute außerdem leichter, Grenzen zu setzen und auch mal Nein zu sagen. Wenn sie mit ihren Kindern unterwegs sei, lehne sie zum Beispiel häufiger Fotowünsche von Fans ab.
In diesem Jahr war Seyfried unter anderem in den Kinofilmen »The Housemaid« und »The Testament of Ann Lee« in den Kinos zu sehen. Der SPIEGEL hat Seyfried im März getroffen. Hier lesen Sie mehr .