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OpenAI - Wanze bei OpenAI-Chefs, versteckt hinter Toilettenpapier: FBI nimmt Ex-Mitarbeiter fest
Ein Spion wurde bei OpenAI entarnt. Dieser muss sich nun vor Gericht verantworten. (Bildquelle: Sasun Bughdaryan via Unsplash)
Ein unscheinbarer USB-Stick, versteckt mit etwas Toilettenpapier hinter einem Fernseher: So simpel war offenbar das Spionagewerkzeug, mit dem die Führungsetage des KI-Pioniers OpenAI belauscht werden sollte.
Wie OpenAI (via Der Spiegel) berichtet, hat das FBI am 9. Oktober 2026 in San Francisco einen 35-jährigen saudi-arabischen Ingenieur und ehemaligen Mitarbeiter des ChatGPT-Entwicklers festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, heimlich ein Aufnahmegerät im Fernseher eines besonders gesicherten Konferenzraums installiert zu haben, um vertrauliche Gespräche der Unternehmensspitze über Forschungsprojekte und Geschäftsgeheimnisse abzuhören.
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Die Entdeckung der behelfsmäßigen Wanze glich dabei einem Spionagethriller. Wie Gerichtsunterlagen enthüllen, wurde die Wanze am 30. September entdeckt.
Das Aufnahmegerät steckte im USB-Anschluss eines Fernsehers im besagten Konferenzraum und war notdürftig mit Toilettenpapier getarnt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es dort erst zwei Tage zuvor platziert worden war. Offenbar wusste der Täter sehr genau, was er tat. Die auf dem Gerät gespeicherten Daten waren verschlüsselt.
So sahen das Versteck am Fernseher und die Wanze aus. (Bildquelle: U.S. Attorney's Office)
Die Tat des 35-jährigen A. wird durch einen weiteren Fund unterstrichen: In einer Tasche, die er in den Büroräumen von OpenAI zurückgelassen hatte, stießen die Ermittler auf ein weiteres, baugleiches Abhörgerät.