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Altersvorsorge: Finanzausschuss stimmt für die Frühstartrente
von Carsten Knobloch
14. Okt. 2026 |
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Der Finanzausschuss des Bundestages hat am heutigen Mittwoch grünes Licht für die Einführung der Frühstartrente gegeben. Damit soll die staatlich geförderte private Altersvorsorge künftig schon im Kindesalter ansetzen.
Geplant ist eine staatliche Förderung von 10 Euro pro Monat und Kind. Losgehen soll das Ganze zunächst mit dem Geburtsjahrgang 2020, also den Kindern, die im Jahr 2026 sechs Jahre alt werden. Ab 2027 wird dann jährlich der jeweilige Jahrgang der Sechsjährigen in die Frühstartrente einbezogen.
Die monatlichen 10 Euro vom Staat fließen direkt in einen individuellen, kapitalgedeckten Altersvorsorgedepot-Vertrag, sofern die Eltern einen entsprechenden Vertrag abschließen. Das angesparte Kapital lässt sich durch private Einzahlungen flexibel aufstocken, maximal sind hier bis zu 6.840 Euro im Jahr möglich. Falls Eltern keinen eigenen Vertrag aufsetzen, geht die Förderung nicht verloren: In dem Fall fließen die 10 Euro monatlich in eine kollektive Anlage über ein staatliches Sondervermögen am Kapitalmarkt.
Im Ausschuss gab es im Vergleich zum ursprünglichen Regierungsentwurf noch eine konkrete Änderung bei der Anlagepolitik dieses Sondervermögens. Festgeschrieben wurde, dass ausschließlich in breit diversifizierte globale Aktien oder Aktienfonds investiert werden darf. Damit soll ausgeschlossen werden, dass mit den Mitteln andere politische Ziele verfolgt werden.
Abschluss- und Vertriebskosten fallen bei der staatlichen Variante nicht an, das Finanzministerium soll nun zeitnah das entsprechende öffentliche Angebot aufbauen. Mal schauen, wann es da eine konkrete FAQ gibt, wie das genau geregelt ist.
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