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Arc Raiders: Neuer PvE-Modus spaltet die Community – Spieler vermissen die Spannung
Der neue PvE-Modus von Arc Raiders spaltet die Community: Während einige Spieler die entspanntere Jagd auf Arcs begrüßen, vermissen andere die Spannung durch feindliche Mitspieler und kritisieren das Spielerlebnis als langweilig und seelenlos.
Der neue PvE-Modus von Arc Raiders sorgt bereits kurz nach seinem Start für Diskussionen. Während sich einige Spieler über die Möglichkeit freuen, ohne feindliche Mitspieler auf Beutejagd zu gehen, vermissen andere genau das, was den Shooter bislang ausgemacht hat. Erste Stimmen aus der Community bezeichnen die neue Spielvariante deshalb als langweilig und seelenlos.
Embark Studios hat am 13. Oktober einen einwöchigen öffentlichen Playtest für den PvE-Modus gestartet. Anders als im regulären Spiel können Spieler einander dort keinen Schaden zufügen. Statt sich gegenseitig auszuschalten oder um wertvolle Beute zu kämpfen, sollen sie sich gemeinsam auf die gefährlichen Arcs konzentrieren und anschließend mit ihrer Beute entkommen.
Doch nicht jeder ist von diesem Konzept überzeugt. Auf Reddit berichtet ein Spieler, er habe sich den PvE-Modus lange gewünscht, sei nach nur zwei Runden aber ernüchtert gewesen. „Die Spiele wirken wie ein Shop-Simulator: Niemand redet, niemand interagiert – man geht einfach rein, plündert den Laden und sagt ‚Tschüss‘“, beschreibt er seine Erfahrungen.
Der Spieler erklärt außerdem, dass er inzwischen sogar gegen einen solchen Modus stimmen würde, wenn es eine entsprechende Abstimmung gäbe. Seiner Ansicht nach lebt Arc Raiders gerade von der Ungewissheit, ob andere Spieler freundlich bleiben oder plötzlich angreifen. „Ich glaube, wir brauchen diese Carebear-Interaktion, bei der die Leute sich bewusst dafür entscheiden, ihre Waffen zu behalten, und man immer noch ein wenig Angst hat, erschossen zu werden, usw.“, schreibt er. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Ich persönlich mochte den PvE-Modus überhaupt nicht, das Spiel wirkt langweilig und seelenlos.“
Ein weiteres Problem entsteht offenbar dadurch, dass Spieler weiterhin körperlich miteinander interagieren können. Zwar sind Schusswechsel zwischen Menschen ausgeschlossen, doch Rempeleien bleiben möglich. Ein Reddit-Nutzer beklagt, andere würden ihn von Vorsprüngen stoßen, beim Plündern behindern und sogar an der Extraktion aufhalten.
Einige Kommentatoren sehen darin allerdings ein Problem, das sich durch Anpassungen seitens der Entwickler beheben ließe.
Allerdings ist die Stimmung keineswegs ausschließlich negativ. Ein anderer Spieler berichtet begeistert von seinen ersten Runden. Die Häufigkeit der Begegnungen mit Arc-Gegnern sei seiner Beobachtung nach ähnlich wie im normalen Spiel, während die verfügbare Beute geringer ausfalle. Andere stimmen ihm teilweise zu, bleiben jedoch deutlich zurückhaltender und empfinden die neue Variante schlicht als wenig aufregend.
Auch Streamer und Videoproduzent Loochy gehört zu den Kritikern. Nach einigen Runden sei der Modus für ihn zunehmend langweilig geworden, weil die gewohnte Anspannung fehle. Auf X argumentiert er, dass Arc Raiders derzeit nicht über ein ausreichend starkes Endgame verfüge, um ein dauerhaft interessantes PvE-Erlebnis zu ermöglichen. Laut ihm fühlt sich das Spiel „einfach leer an“.
Der Playtest zeigt damit ein grundlegendes Problem des neuen Modus auf: PvE kann insbesondere Einsteigern den Zugang zum Spiel erleichtern, da sie sich auf die gemeinsamen Gegner konzentrieren können, ohne jederzeit einen Angriff durch andere Spieler befürchten zu müssen. Das reduziert den Stressfaktor, der gerade für Spieler, die mit Shootern weniger vertraut sind, anfangs eine große Hürde darstellen kann.