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Sylvester Stallone rät von Stunts ab: »Tut es nicht. Überlass das den Profis«
Hollywoodstar Sylvester Stallone, 80, bereut seine vielen selbst ausgeführten Actionszenen. Er sei ein »Idiot«, weil er Jahr für Jahr seine Stunts selbst ausgeführt hat, sagte Stallone in einem Interview mit »Fox News« .
Er könnte eine halbe Stunde lang damit verbringen, einfach nur seine Verletzungen aufzuzählen, sagte Stallone. Allein nach einem missglückten Stunt beim Film »The Expendables« musste er siebenmal am Rücken operiert werden. Zudem musste ihm eine Metallplatte in den Nacken eingesetzt werden.
Er habe sich danach nie wieder wie früher gefühlt, sagte der Schauspieler und Regisseur. Er müsse sich nun so gut mit dem Schmerz abfinden, wie es eben geht.
Stallones Rat für seine Schauspielkollegen: »Seid keine Rampensau. Ich weiß, dass viele Leute darüber nachdenken, Stunts selbst zu machen. Tut es nicht! Tut es nicht. Überlasst das den Profis«, sagte Stallone.
Stallone hatte während seiner langen Karriere nicht nur mit Verletzungen durch Stunts zu kämpfen. In einem Interview mit der »New York Times« verriet Stallone unlängst, dass er auf dem Höhepunkt seiner Karriere unter Bulimie gelitten hat. Auf die Frage, ob er früher Steroide genommen habe, antwortete er »Oh mein Gott, das muss man ja.« Er habe seinen Körper missbraucht.
Die Beziehung zu seinem Körper habe sich erst mit dem Film »Cop Land« (1997) geändert. Dabei habe er den »schwächsten Typen im Raum« spielen müssen, »teilweise taub, übergewichtig«, sagte Stallone. Er habe sich »befreit« gefühlt.
Sylvester Stallone veröffentlichte Ende September seine Memoiren. »The Steps. Die Geschichte meines Lebens« erschien am 29. September auf Deutsch im Verlag C. Bertelsmann.
In eine Psychiatrie gesperrt, sexuell attackiert, ungeliebt: Sylvester Stallone erzählt, wie er der wohl größte Star des Actionkinos wurde. Und wie er Donald Trump eine Absage erteilte. Lesen Sie hier das SPIEGEL-Interview mit dem Hollywoodstar .