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»Wildwood« - 3.000 Charaktere, 400 Einstellungen: In diesem Film findet ihr die epischste Stop-Motion-Schlacht, die je gedreht wurde
Auch für Wildwood setzt Laika auf Stop-Motion – und das aufwändiger als je zuvor. (Bildquelle: Laika)
Seit »Coraline« im Jahr 2009 setzt das Studio Laika bei seinen Filmen konsequent auf Stop-Motion. Die nächste Fassung dieses Konzepts steht kurz bevor: Am 5. November 2026 läuft mit »Wildwood« der sechste Film des Hauses in den deutschen Kinos an.
Zuvor hat das Magazin Entertainment Weekly in einer exklusiven Geschichte Details zum explosiven Finale von Wildwood veröffentlicht. Die hier gezeigte Schlacht besteht aus mehr als 400 Einstellungen und zeigt rund 3.000 Figuren – für Laika ist das die größte Sequenz in der Geschichte des Studios.
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Stop-Motion statt CGI: Der neue Film Wildwood ist von Hand gemachte Fantasy für die große Kino-Leinwand
Um möglichst spoilerfrei zu bleiben, gibt es hier nur einen ganz groben Umriss der besagten Wildwood-Szene: Hier verbünden sich drei Fraktionen gegen eine Armee aus Kojoten, während die Gegenspielerin Alexandra ein dunkles Ritual vollenden will.
Wildwood ist Laikas erster Film mit PG-13-Einstufung in den USA – vor allem wegen des Blutvergießens in diesem Finale. Damit das Chaos lesbar bleibt, greifen die Macher Entertainment Weekly zufolge zu zwei Kniffen:
Auch das gezeigte Blut ist von langer Hand geplant: Oliver Jones, der bei Laika für die Figuren und Effekte die Verantwortung übernimmt, entstanden eigene Schlamm- und Blutflecken für die Kojoten. Kostümdesignerin Deb Cook musste hierfür ganz genau bleiben:
Jeder dieser Momente, in denen Verletzungen oder Wunden entstanden sind, musste sorgfältig dokumentiert werden, damit sie genau dann zum Vorschein kommen, wenn sie zum Vorschein kommen sollen, denn sie sind allesamt wichtige Punkte der Handlung. Die Gestaltung des Blutes und die Flecken auf den Kostümen sind ausführlich dokumentiert – jeder Riss, jeder Faden.
Laikas Puppen bestehen laut einem Set-Besuch von Inverse aus Silikon; ihre Skelette und die Muskulatur stammen wiederum aus dem 3D-Drucker. Hinzu kommen für Wildwood rund 140.000 gedruckte Ersatzgesichter. Bei »Missing Link« waren es laut Entertainment Weekly noch »nur« 106.000 Stück.
Stop-Motion ist immer wieder einen Blick wert: Mandalorian und Grogu nutzte ebenfalls die Technik, die die Ur-Filme überhaupt erst möglich gemacht hat.