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Open Productivity: Open-Source-Spezialisten gründen Firma für openDesk
Die sechs Gründer der Open Productivity Software GmbH.
Sechs Hersteller von Open-Source-Software haben die Open Productivity Software GmbH gegründet. Das teilte das neue Unternehmen Open Productivity in Berlin mit. Das Gemeinschaftsprojekt hat das Ziel, die Office- und Kollaborationsplattform openDesk bei Unternehmen und Betreibern kritischer Infrastrukturen und weiteren Märkten zu etablieren.
Zu den Gründern gehören Collabora Productivity, Element, Nordeck, Open-Xchange, Univention und XWiki. Die Unternehmen ihre selbst entwickeln Komponenten und Services für die Plattform bei: Collabora Productivity stellt Online-Office für die gemeinsame Dokumentenbearbeitung bereit, Element steuert die Echtzeit-Kommunikationskomponente auf Basis von Matrix bei, Nordeck ergänzt Kommunikationslösungen, Open-Xchange stellt E-Mail und Kollaboration bereit. Univention liefert das zentrale Identitäts- und Zugriffsmanagement und XWiki ergänzt Funktionen für das Wissensmanagement. Zusätzlich in openDesk integriert sind Nextcloud mit Funktionen für Dateiverwaltung und Zusammenarbeit sowie OpenProject für Projektplanung und -management.
Open Productivity sieht sich als Ergänzung der Arbeit des Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS), das openDesk vor allem im öffentlichen Sektor vorantreibt. Im September 2026 startete das ZenDiS ein Partnerprogramm, das sich an die Privatwirtschaft richtet. Open Productivity soll IT-Dienstleister und Kunden außerhalb der Verwaltung mit technischem Wissen sowie bei der Planung und Umsetzung von Migrationen unterstützen.
Nach Angaben von Open Productivity wollen die sechs Hersteller ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen Unternehmensstruktur bündeln und damit die Einführung der Plattform im Unternehmensumfeld koordinieren. Geschäftsführer Gerald Pfeifer sieht darin eine Möglichkeit, Unternehmen nicht nur einzelne Anwendungen, sondern einen integrierten digitalen Arbeitsplatz mit abgestimmten Dienstleistungen anzubieten. Pfeifer ist in der Open-Source-Szene bekannt und war unter anderem CTO bei Suse.
Als erste Partner arbeiten Adfinis, die msg-Gruppe und Smile mit dem neuen Unternehmen zusammen. Der Schweizer Open-Source-Dienstleister Adfinis bringt Erfahrung mit der Integration und dem Betrieb von IT-Infrastrukturen ein. Die msg-Gruppe steuert Branchenwissen sowie Beratungs- und Systemintegrationsleistungen bei, unter anderem für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Das französische Unternehmen Smile ergänzt das Netzwerk mit Erfahrung bei der Integration quelloffener Software und seiner Präsenz in mehreren europäischen Märkten.
Wie nun bekannt wurde, ist der vom FBI festgenommene und von OpenAI inzwischen entlassene Mitarbeiter, der hinter einem Fernseher in einem Besprechungsraum für Führungskräfte eine Wanze versteckt hatte, ein Saudi.
Meta kehrt mit Muse Spark Open zur Open-Weights-Tradition seiner Llama-Modelle zurück, und auch Black Forest Labs veröffentlicht ein neues Modell mit offenen Gewichten, das unter bestimmten Bedingungen kostenlos genutzt werden kann.
Das Zwischenrelease kommt mit dem aktuellen GNOME 51-Desktop, einer neuen Speech-to-Text-Funktion und verbesserter Performanz.
Das Linux-Kernel-Team wird wohl eine Regel entfernen, durch die Arbeiten an der Codebasis gekennzeichnet werden sollen, wenn sie durch KI-Tools unterstützt wurden.