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Samson: Entwicklerstudio Liquid Swords meldet sechs Monate nach Release Insolvenz an
Das Team von Christofer Sundberg steht zum Verkauf: Eine Bieterfrist endet am 21. Oktober, während die Zukunft des Open-World-Abenteuers offen bleibt.
Das schwedische Entwicklerstudio Liquid Swords, verantwortlich für das in diesem Jahr veröffentlichte Open-World-Action-Adventure Samson, hat Insolvenz angemeldet.
Gegründet wurde das Unternehmen ursprünglich von Christofer Sundberg, dem ehemaligen Mitgründer der Avalanche Studios, wo er die Entwicklung der Just-Cause-Spiele leitete.
Nach seinem Weggang sollten Liquid Sword und Samson einen Neuanfang darstellen, doch mit 51 Punkten bei Metacritic und allerlei Problemen zum Launch misslang dieser.
Christofer Sundberg zählte 2003 zu den Mitgründern der Avalanche Studios. Als treibende Kraft prägte er die actiongeladene Just-Cause-Reihe und Mad Max, ehe er das Studio 2019 verließ, um mit Liquid Swords ein neues, unabhängiges Entwicklerteam aufzubauen.
Dem schwedischen Branchenportal Breakit zufolge beschäftigte Liquid Swords knapp 30 Entwickler, die allesamt bereits seit August 2026 kein Gehalt mehr erhalten haben.
In den vergangenen beiden Monaten wurde nichtsdestotrotz weiter an dem Projekt gearbeitet. Noch am 8. Oktober erschien ein Steam-Patch, zuvor wurden am 21. September Umsetzungen für PlayStation 5 und Xbox Series X/S veröffentlicht. Das reichte aber offenbar nicht aus, um die Zukunft des Studios zu sichern.
Ob der Titel künftig noch weitere Updates erhält, steht angesichts dessen in den Sternen.
Laut dem Bericht hat der eingesetzte Insolvenzverwalter der Kanzlei Cirio Law das Studio samt aller Vermögenswerte – inklusive Samson – bereits zum Verkauf ausgeschrieben. Die Bieterfrist endet am 21. Oktober. Spätestens dann dürfte feststehen, wie es um die Zukunft des Spiels bestellt ist. Es ist also durchaus möglich, dass ein Käufer all das übernehmen und zumindest den Support noch weiterführen könnte.