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Street Fighter - Ausgerechnet ein Huftier? Das Vorbild des großen Street-Fighter-Schurken erratet ihr nie
M. Bison ist wirklich schaurig. Bildquelle: Legendary Pictures/Paramount/Capcom
Einer der größten Bösewichte aus Street Fighter ist unumstritten der skrupellose Anführer der kriminellen Organisation Shadaloo, M. Bison. Als guter alter Oberschurke ist sein Ziel natürlich die Weltherrschaft und dafür braucht er ganz viel Psycho Power.
Im neuen Street-Fighter-Film schlüpft Oppenheimer-Star David Dastmalchain in die düstere Rolle und berichtet uns davon, wie er sich darauf vorbereitet hat. Für seine oftmals skurrilen Charaktere hat der 51-jährige US-Amerikaner nämlich eine ganz bestimmte Vorgehensweise.
Eine der wichtigsten Aspekte für Dastmalchian war die ideale Körperhaltung für M. Bison zu finden. Daher versucht er »immer das Tier in seiner Figur zu entdecken.« Welche Kreatur passt denn hier am besten? Ihr dürft jetzt kurz selbst überlegen (nein, es ist nicht das Bison) und dann geben wir euch die Antwort: Der Darsteller ließ sich von einem Kaffernbüffel inspirieren.
Das Huftier zählt zu den Big Five und gilt demnach als eines der gefährlichsten Tiere der afrikanischen Savanne.
Andrew Schulz [spielt Dan Hibiki in Street Fighter] zieht mich deswegen wirklich gerne auf, aber ich habe mir gesagt, ich versuche immer, das Tier in meiner Figur zu finden. Und ich habe angefangen, den Kaffernbüffel zu studieren. Dieses riesige afrikanische Ungetüm, das jedes Jahr unzählige Menschen tötet. Und es ist ein gefährliches Tier.
Und irgendetwas an seiner Körperhaltung und der Art, wie er da steht, erinnerte mich an das Videospiel. Diese Unbeweglichkeit von Bison – als ob man ihn einfach nicht dazu bringen könnte, sich zu bewegen. Man bringt ihn nicht dazu, auch nur einen Schritt zu machen.
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Okay, wenn wir die Körperhaltung gefunden haben, wie geht es dann weiter? Die zweite Eigenschaft, die Dastmalchian unbedingt in seine Interpretation einfließen lassen wollte, war der Angriff von oben:
Außerdem wollte ich von oben auf alle herabkommen … Denn Bison greift Menschen oft von oben herab an. Und es ist so, als wäre das einfach eine Herangehensweise, die er philosophisch, psychologisch und physisch verkörperte – genau so, wie ich meinen Willen den Menschen um mich herum aufzwingen wollte.