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Star Wars - Vor 6 Jahren kündigte Star Wars einen neuen Film des Thor-Regisseurs an, jetzt gibt's schlechte Nachrichten
Waititi verkörperte in The Mandalorian den Killerdroiden IG-11 und führte Regie beim Finale von Staffel 1. (Bilder: Disney / CaseyJNewell, Wikipedia)
Im Mai 2020 klang das alles noch nach einer echten Traum-Kombination: Taika Waititi, frisch mit einem Oscar für Jojo Rabbit ausgezeichnet und nach Thor: Ragnarok sowie dem gefeierten Staffelfinale von The Mandalorian auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit, sollte einen eigenen Kinofilm für die weit, weit entfernte Galaxis schreiben und inszenieren. Als Lucasfilm das Vorhaben am Star-Wars-Tag 2020 offiziell machte, war der Hype entsprechend groß.
Sechs Jahre später reiht sich das Projekt allerdings in eine traurige Tradition ein: Aus dem einstigen Hoffnungsträger ist die nächste Idee geworden, die im Hollywood-Kühlfach verschwindet.
Während der Promo-Tour zu seinem neuen Streifen Klara and the Sun sprach der Regisseur mit dem Branchenmagazin Inverse. Seine Antwort dürfte Fans allerdings wenig Hoffnung machen:
»Ich muss euch leider enttäuschen, aber wir werden das Projekt tatsächlich auf Eis legen und arbeiten stattdessen gemeinsam an etwas anderem.«
Sein Star-Wars-Film sei jedenfalls »sehr tiefgekühlt«, wie Waititi anschließend betonte. Außerdem habe er derzeit rund vier andere Filmprojekte in Arbeit. Ob sein voller Terminkalender tatsächlich der Grund für die Zwangspause ist oder Lucasfilm das Projekt vorerst nicht weiterverfolgen möchte, verriet er allerdings nicht.
Ganz abschreiben sollten Fans den Film trotzdem nicht. Eine spätere Rückkehr ins Star-Wars-Universum schließt Waititi nämlich ausdrücklich nicht aus:
»Auch Eiszeiten gehen irgendwann zu Ende. Wer weiß?«
10:50
Ich will Star Wars: Galactic Racer mögen - aber das ist ganz schön schwer
Dabei klang das vor nicht allzu langer Zeit von offizieller Seite noch deutlich entspannter. Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy versuchte, die wartenden Fans damals zu beruhigen, und sprach von der »Taika-Zeit«: Lucasfilm wolle dem Filmemacher alle Freiheiten lassen; wenn er mit dem Drehbuch so weit sei, werde das Studio auf ihn warten.