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Kanzler Merz hofft auf Nvidia als Wachstumsbeschleuniger
Der Gipfel „Invest in Germany“ startete in Berlin mit einer Plauderei zwischen Bundeskanzler und Nvidia-CEO. Beide wollen Industriedaten für KI nutzbar machen.
Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit Nvidia-CEO Jensen Huang in Berlin.
(Bild: YouTube / Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Screenshot: heise medien)
Das politische Berlin rollt dem derzeit wertvollsten Konzern der Welt den roten Teppich aus. Doch nicht nur Nvidia, sondern auch andere großen Unternehmen waren zum „Invest in Germany“-Gipfel geladen, der am Montag und Dienstag in Berlin stattfindet. Und der fast fließend in Nvidias Hausmesse „GPU Global Technology Conference“ (GTC) übergeht.
Auch wenn Jensen Huang und sein Börsenstar im Mittelpunkt stehen: es geht darum, viel mehr Kapitalgeber und Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu begeistern. Huang ist dabei ein gern gesehener Gast in der Bundeshauptstadt. Denn er steht mit seiner Firma für vieles, was die Bundesregierung möchte: Investitionsbereitschaft und technologisches Know-How, auf das die deutsche Wirtschaft angewiesen ist.
Und noch etwas bringt der US-amerikanische Weltmarktführer für KI-Beschleuniger mit: relative Sicherheit, dass er politisch nicht auf der falschen Seite stehen wird. „Deutschland ist bereit, mit höherer Geschwindigkeit zu wachsen“, sagt der Bundeskanzler. Es gehe darum, das nächste Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte zu schreiben, so Friedrich Merz.
Und um systematische und strategische Investitionen, in Verteidigung, in Infrastruktur und darum, die EU und ihre strategischen Partner in der Welt zu stärken, so Merz. „Wir sind offen für Geschäfte und Partnerschaften.“ Und das als stabiler und verlässlicher Partner, der an seinen Werten festhalte.
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Der Gast Jensen Huang wiederum schmeichelt seinerseits dem Kanzler. Die Kooperation mit dem bei vielen Heimanwendern durch Modems und Grafikkarten bekannten Aachener Unternehmen ELSA ab dem Jahr 2000 hätte Nvidia von einer Verbrauchermarke zu einem industrieorientierten Unternehmen werden lassen. Bei ELSA erschienen die ersten Grafikkarten für Workstations mit Nvidia-Chips.