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heise+ | Desinfec't: Defekten Grub-Bootloader unter Linux wiederherstellen
Wenn Linux nicht mehr von selbst bootet, können Sie den Desinfec't-Bootloader benutzen oder mit Desinfec't Ihr installiertes Linux reparieren.
Mit Desinfec't jagen Sie nicht nur Viren: Es dient auch als Werkzeugsammlung, um viele Computerprobleme zu lösen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem Desinfec't-Bootloader ein bereits installiertes Linux booten, dessen Bootloader beschädigt wurde. Klappt das nicht, können Sie alternativ das Dateisystem einbinden und darüber den Bootloader anpassen oder gar neu installieren.
Wenn Ihr installiertes Linux-System nicht mehr bootet, genügt es manchmal, im Bootmenü Ihres BIOS Linux explizit auszuwählen. Funktioniert das nicht, hilft Ihnen Grub aus Desinfec't weiter. Um damit Ihr Betriebssystem von Ihrer Festplatte zu booten, wechseln Sie zunächst mit der Taste C vom Bootmenü in die Grub-Konsole. Leider gibt es darin keine deutsche Tastaturbelegung, Sie müssen mit dem US-Layout zurechtkommen.
Booten Sie vom USB-Stick, erkennt Grub diesen üblicherweise auch als erstes Laufwerk – in Grub-Schreibweise (hd0) genannt. Der Name der ersten Festplatte oder SSD verschiebt sich daher zu (hd1), allerdings ist das nicht garantiert: Gibt es etwa noch weitere USB-Laufwerke, können sich diese auch vor den eingebauten Laufwerken einsortieren.
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