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Destiny 2: Bungie verspricht baldige Details zur Rückkehr alter Spielinhalte
Head of Product Josh Deane kündigt transparente Einblicke ab Ende Oktober an. Gestrichene Kampagnen sowie Raids sollen schrittweise wiederbelebt werden.
Bungie überraschte die Community im vergangenen Monat mit der Ankündigung, alte Destiny-2-Kampagnen sowie über die Jahre entfernte Inhalte wieder zurück ins Spiel zu holen. Bei der ursprünglichen Vorstellung dieser "Unvaulting"-Pläne blieb das Studio konkrete Details und einen genauen Zeitplan für das Comeback der Inhalte allerdings noch schuldig.
Nun liefert das Studio endlich erste Anhaltspunkte. Josh Deane, Head of Product bei Bungie, stellte ein baldiges Status-Update in Aussicht. "Ich weiß, dass es viele Fragen zum Wie, Was und Wann des Unvaultings gibt – einschließlich möglicher künftiger Updates für D2 und der weiteren Zukunft von Destiny", schrieb Deane auf X in einem Beitrag. "Wir gehen das Ganze sehr überlegt an, und dieser Prozess braucht einfach Zeit."
Bungie führte den Content Vault 2020 ein, um ältere Kampagnen und Schauplätze aus dem Spiel zu entfernen. Grund waren technische Grenzen und Datenmengen. Das sogenannte Unvaulting markiert nun die historische Kehrtwende, um das MMO wieder vollständig zugänglich zu machen.
Gegen Ende Oktober – also schon in Kürze – will Bungie laut Deane damit beginnen, "wesentlich klarer darüber zu sprechen, wie unser erster Schritt aussehen wird". Zudem stellte er klar, dass das Entwicklungs-Update nicht in Form einer klassischen Roadmap daherkommt. Bungie versteht die Übersicht vielmehr als "Fortschrittsbalken", der die Community "stetig und transparenter an unsere Meilensteine in der Entwicklung heranführen soll".
"Wir wollen offen über jede Hürde sprechen, auf die wir stoßen, und konkrete Zwischenschritte zeigen, um die Abläufe greifbarer zu machen", führt Deane aus. "Sobald wir ein Veröffentlichungsdatum nennen, sind alle auf demselben Stand und haben realistische Erwartungen. Das knüpft nahtlos daran an, wie wir das Vermächtnis von Destiny und unsere Vision für die Zukunft gemeinsam zelebrieren wollen."
Kurz nach der Ankündigung der Rückholaktion beleuchtete ein Bericht von Forbes bereits, worauf sich Spieler realistisch einstellen können. Demnach kehren zwar gestrichene Kampagnen, Raids und Schauplätze zurück, abgelaufene Live-Seasons bleiben jedoch außen vor. Zudem sollte man diese Arbeiten keineswegs als Zeichen verstehen, dass sich Destiny 2 wieder in aktiver Vollentwicklung befindet.
Im Juni veröffentlichte Bungie ein letztes großes Inhalts-Update für Destiny 2 und kündigte parallel dazu das Ende der aktiven Entwicklung des MMO-Shooters an. Der Patch lieferte heiß ersehnte Features, merzte langjährige Baustellen aus und brachte sogar frische Aktivitäten ins Spiel. Das fachte das Interesse an Destiny 2 prompt wieder an – offenbar stark genug, um Bungie von der Rückholaktion für gelöschte Inhalte zu überzeugen.