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Wissenschaft - Eine 17-jährige Schülerin verwandelt Industriebehälter in Regentonnen: Ihr Ziel sind 170.000 Liter weniger Schadstoffe in Flüssen und Grundwasser
Es geht um ein Projekt, das nicht nur künstlerisch wertvoll ist. (Bild: Xataka, hochskaliert mit Gemini)
Als Oberflächenabfluss bezeichnet die Hydrologie jenes Regen- oder Schmelzwasser, das nicht im Boden versickern oder verdunsten kann, sondern oberirdisch abfließt. Grundsätzlich handelt es sich dabei um einen völlig natürlichen und wichtigen Teil des Wasserkreislaufs, der Flüsse, Seen und Reservoirs speist.
Sobald dieses Wasser jedoch über Straßen und versiegelte Flächen strömt, nimmt es Müll, Pestizide, Motoröl und Schwermetalle auf. Um diese Verunreinigung lokaler Gewässer einzudämmen, braucht es oft erstaunlich wenig Hightech.
Eine Schülerin aus Texas verwandelte ausgemusterte Industriebehälter kurzerhand in funktionale Regentonnen. Nach ihren Berechnungen fingen die Behälter bereits rund 170.000 Liter potenziell belastetes Abflusswasser auf. Für dieses Projekt erhielt Kaitlyn Tran nun einen der diesjährigen Gloria Barron Prizes für junge Umweltengagierte.
Das Besondere daran ist nicht allein das Upcycling, sondern wie Tran eine engagierte Umweltinitiative in ihrer Heimatstadt aufgebaut hat – einer Region, die regelmäßig mit extremen Starkregenereignissen zu kämpfen hat.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka.com und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Im Dienste der Wissenschaft: Massenhaft schwarze Bälle werden in ein Wasserreservoir geschüttet
Fällt Regen auf Hausdächer, Straßen oder Parkplätze, kann er nirgendwo versickern. Dadurch kann es dazu kommen, dass das Wasser in Flüsse und Aquifere fließt und auf dem Weg dorthin gewisse Schadstoffe aufnimmt.
In Cedar Park nahe der texanischen Hauptstadt Austin sorgt das für Probleme. Wie der Sender CBS Austin berichtet, liegt ein Großteil des Stadtgebiets in den Einzugs- und Versickerungszonen des Edwards-Aquifers – einem lebenswichtigen Grundwasserspeicher für Zentraltexas.
Im schlechtesten Fall gelangt unbehandeltes Regenwasser mit schädlichen Giftstoffen in das Trinkwasserreservoir.