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Social Media - Der jüngste Schlag gegen Meta kommt in Form einer 25-Milliarden-Dollar-Strafe wegen eines Datenschutzskandals
(Bildquelle: Meta; Jeff Sainlar / Jon Gray via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)
Es gibt Tech-Skandale, die zwar aus den Schlagzeilen verschwinden, aber niemals ganz vergehen. Cambridge Analytica ist genau so ein Fall.
Es ist Jahre her, seit bekannt wurde, wie sehr die Architektur von Facebook es Drittanbieter-Apps ermöglichte, auf Daten von Nutzerinnen und Nutzern sowie deren Freundeskreisen zuzugreifen – doch die juristischen Nachbeben dieses Vorfalls reißen nicht ab.
Nun erreichen sie ein Ausmaß, das ihr kaum übersehen könnt: Was als beispiellose Vertrauens- und Datenschutzkrise begann, trifft Meta jetzt erneut mit einer der schwersten finanziellen Strafen, die je gegen einen Tech-Riesen verhängt wurden.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite XATAKA und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Dieses neue Kapitel hat nun eine konkrete Zahl erhalten. Richter Francis J. Mathew aus New Mexico hat Meta zur Zahlung von 25 Milliarden Dollar verurteilt, nachdem Geschworene zu dem Schluss kamen, dass der Konzern zig Millionen Mal gegen das Verbraucherschutzrecht des US-Bundesstaates verstoßen hat.
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Die Entscheidung sticht durch ihre schiere Höhe hervor, bedeutet aber noch nicht, dass das Geld sofort von den Konten des Unternehmens fließt: Meta hat angekündigt, Rechtsmittel einzulegen, und will versuchen, die Strafe im Berufungsverfahren abzumildern oder komplett zu kippen.
New Mexico zog Meta im Jahr 2021 infolge jenes Skandals vor Gericht. Facebook selbst schätzte bereits 2018, dass die Daten von bis zu 87 Millionen Menschen unrechtmäßig über die App von Aleksandr Kogan mit Cambridge Analytica geteilt worden sein könnten.
Der Bundesstaat warf dem Online-Netzwerk vor, die Nutzerschaft darüber getäuscht zu haben, wer tatsächlich Zugriff auf ihre Daten hatte und welche Kontrolle ihnen darüber blieb.