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heise+ | Kyocera PA4500x im Test: Laserdrucker mit zehn Jahren Garantie auf die Trommel
Kyocera gewährt auf Fototrommel und Fixiereinheit seines Monolaserdruckers Ecosys PA4500x eine ungewöhnlich lange Garantie. Wir zeigen, was er kann.
Laserdrucker bringen besonders Text schnell und gleichzeitig in bester Qualität zu Papier. Zu den Nachteilen gehören aber teure Verschleißteile wie die Fototrommel und die beim Druck auf knapp 200 Grad Celsius aufgeheizte Fixiereinheit. Bei hunderten oder gar tausenden Seiten im Monat geht das schnell ins Geld. Kyocera steuert gegen und gewährt auf genau diese Bauteile zehn Jahre Garantie.
Der Hersteller rechnet seine keramischen Fototrommeln und Fixierer nicht zum Verbrauchsmaterial und gibt auf diese Komponenten normalerweise üppige drei Jahre Garantie, auf seine Drucker selbst nur zwei. Beim Hochleistungsdrucker Kyocera Ecosys PA4500x erhöht er die Garantie auf Trommel, Fixierer und Papierladewalzen sogar auf zehn Jahre, sofern die Kunden das Tonerpaket TK-3420 verwenden. Wir haben den monochromen Laserdrucker in unserem Labor getestet und seine Drucke unter die Lupe genommen.
Für ein Gerät, das bis zu 45 Seiten pro Minute bedrucken soll und für hohe Druckvolumina von 20.000 Seiten im Monat ausgelegt ist, wirkt der PA4500x ausgesprochen kompakt. Die Basisausstattung besteht aus einer 500-Blatt-Kassette und einem aufklappbaren Multifunktionseinzug für Sondermedien oder weitere 100 Blatt Normalpapier. Der Papiervorrat lässt sich um weitere vier 500-Blatt-Fächer oder einen 2000-Blatt-Container auf 2600 Blatt erweitern. Bedrucktes landet wie bei Laserdruckern üblich oben auf der Ablage mit der Druckseite nach unten (face-down). Die soll 250 Blatt aufnehmen. Ein „Ablage voll“-Sensor stoppt bei Bedarf den Druckauftrag. Im ersten Test trat das schon bei knapp 100 Seiten auf, da sich das offenbar zu feuchte Papier stark wellte und so den Sensor frühzeitig auslöste. Papier aus frisch geöffneten Paketen wellte sich deutlich weniger und der Sensor blieb stumm.
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