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iPhone-Duo-Verkaufsstart: Geräte laufen ein – geringe Stückzahlen im Apple Store
In mindestens zwei Ländern hat es Apple nicht geschafft, das iPhone Duo zum Verkaufsstart in die Läden zu stellen. In Deutschland gibt es wenige Stücke.
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Der nächste „iPhone Day“ ist da: Apple hat am Freitag mit dem Verkauf des lange erwarteten iPhone Duo begonnen, dem ersten Foldable des Herstellers überhaupt. Erhalten haben die Geräte allerdings überwiegend Vorbesteller. Denn die Stückzahlen des teuersten iPhones überhaupt sollen vergleichsweise gering sein. Apple verschickt die Geräte wie üblich mit Paketdiensten wie UPS und DHL Express. Daneben war es möglich, vorbestellte Geräte auch in Apple-Läden zu erhalten. Zudem gab es einzelne Geschäfte, die für Wartende geringe Mengen an Geräten hatten, die aber längst ausverkauft sind.
Apple selbst gab in einer kurzen Stellungnahme an, dass es in mehreren Ländern „eine eingeschränkte Anzahl an iPhone-Duo-Geräten für Walk-in-Kunden“ gebe. Damit sind Personen gemeint, die ohne Vorbestellung am Verkaufsstarttag in die Läden strömen, oftmals sogar vor dem Store in einer Schlange übernachten. In Japan und Südkorea hatte Apple vorab gewarnt, dass es keine Geräte für „Walk-in“-Kunden (auch „Drop-ins“ genannt) geben werde, die Liste war aber wohl länger. In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Spanien, Schweden, Belgien, den Niederlanden, Kanada, Mexiko, den USA, Australien, Singapur und in der Türkei war dies laut Apple möglich. In Italien wurden einzelne Läden bedacht, in Frankreich – womöglich auch aufgrund der Plünderungen der letzten Tage – keine. Man arbeite nun „hart daran, dieses revolutionäre neue Produkt in die Hände der Kunden“ zu bekommen, schreibt der Konzern weiter. Wer jetzt bestellt, muss allerdings bis Ende Januar 2027 warten. Ob sich an diesen Lieferzeiten noch etwas tut, bleibt abzuwarten.
Beim Beginn der iPhone-Duo-Vorbestellung hatte es keine vier Minuten gedauert, bis die Geräte zum Verkaufsstart ausverkauft waren. Es ging schnell in den November, dann folgten Dezember und schließlich Januar als Liefertermin. Apple teilte mit, die Nachfrage sei „schlichtweg außergewöhnlich“ gewesen. Allerdings nennt der Konzern keinerlei Details zu Stückzahlen. So ist weder klar, wie hoch die Bestellungen ausfielen, noch wie viele Geräte produziert werden konnten. Einem Bericht zufolge soll Apple allerdings die Bestellungen bei seinen Lieferanten um bis zu 44 Prozent erhöht haben – auf bis zu 14 Millionen Stück über zwölf Monate.
Bei einem Besuch am Apple Retail Store Rosenthaler Straße in Berlins Mitte zeigte sich, dass im Laden viel Betrieb war, allerdings gab es gegen 11 Uhr keine Schlange mehr. Der größere Apple-Laden am Kurfürstendamm dürfte laut Angaben von Mitarbeitern ohnehin größere Stückzahlen für „Walk-ins“ vorgehalten haben.
Einen Vorteil hat es, das iPhone Duo noch nicht jetzt zu erhalten: Wie sich mittlerweile zeigte, müssen Apps zum Teil deutliche Anpassungen vornehmen, um mit dem neuen Formfaktor des Foldables zurechtzukommen – was teilweise an die Nutzung von iPhone-Apps auf dem iPad zu dessen Einführung erinnert. Wenn das Duo dann im Januar bei Neubestellern eintrifft, dürfte es bereits zahllose Updates gegeben haben, denn Apple forciert diese.
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