// COMPUTERBASE — GAMING
Nvidia DLSS 5: Metro 2033 und Last Light überraschen mit Neural Rendering
Das Next-Gen-Update für Metro 2033 Redux und Metro: Last Light Redux bringt neben grafischen Verbesserungen überraschend auch Unterstützung für Nvidias DLSS 5. Weder Entwickler 4A Games noch Nvidia hatten die neue Funktion zuvor angekündigt. Entdeckt wurde sie erst nach der gestrigen Veröffentlichung der Patches.
Metro 2033 Redux ist die 2014 erschienene, grafisch überarbeitete Fassung des ersten Serienteils aus dem Jahr 2010. Und auch das 2013 veröffentlichte Metro: Last Light erhielt eine Redux-Version. Beiden Titeln gemein ist ebenso ein Next-Gen-Update, mit dem 4A Games am 22. Oktober 2026 in erster Linie grafische Detailverbesserungen, höher auflösende Texturen und neue Upsampling-Techniken nachgereicht hat. Soweit ging auch die vorherige Ankündigung des Patches, mit deren Release ist jetzt aber aufgefallen: Das aktualisierte DLSS-Paket umfasst überraschend auch DLSS 5 Neural Rendering. Aufgefallen ist das zunächst X-Nutzer
Renan Maniero.
Ein Screenshot aus den Grafikeinstellungen in Metro 2033 Redux zeigt die Option „DLSS-NR“, aber auch in Last Light soll die neue Einstellung zur Verfügung stehen. Damit sind beide Redux-Versionen nach NBA 2K27 die nächsten Spiele mit offizieller DLSS-5-Unterstützung von Seiten der Entwickler. Erste Vergleichsbilder aus Metro 2033 Redux liefert TweakTown.
Auch hier falle Neural Rendering mit hohen Kosten bei der Leistung auf, so TweakTown. Im ersten Probelauf mit einer GeForce RTX 5090 seien bei aktiviertem DLSS 5 und dem Quality-Preset für DLSS Super Resolution zwar über 120 FPS möglich gewesen, ohne Angabe der Auflösung und Details zu den sonstigen Grafikeinstellungen lässt sich die Angabe aber nur schwerlich einordnen. TweakTown erwähnt lediglich noch eine Leistungsaufnahme von über 575 Watt mit der Founders Edition.
Die plötzliche Integration ist bemerkenswert, weil sich Nvidia erst letzte Woche zur Zukunft von DLSS 5 geäußert hatte und als nächstes Spiel Hogwarts Legacy in Aussicht stellte. Das Open-World-RPG soll am 5. November DLSS 5 inklusive 3D-Guided Neural Rendering per Patch erhalten. Anschließend sei im weiteren Verlauf des Monats mit einer Implementierung für das Action-Adventure Where Winds Meet zu rechnen, hieß es. Beiden angekündigten Spielen kamen die zwei Metro-Titel jetzt zuvor – ganz ohne entsprechende Kommunikation seitens Nvidia, Publisher oder Entwickler; weder vorab, noch zum Release der entsprechenden Updates.
Die Next-Gen-Updates für Metro 2033 Redux und Metro: Last Light Redux sind für Besitzer der PC-Version auf Steam, im Epic Games Store und bei GOG kostenlos verfügbar. Ein entsprechendes Update für Konsolen und den Windows Store ist für den 29. Oktober geplant.