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Microsoft Teams: KI-gestützte Phishing-Erkennung für Chats startet im November
von Carsten Knobloch
23. Okt. 2026 |
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Microsoft spendiert Teams demnächst einen erweiterten Schutz vor Phishing-Versuchen und Social Engineering. Ab November 2026 soll eine kontextbasierte KI-Erkennung dafür sorgen, dass verdächtige Nachrichten in Chats automatisch entlarvt werden, selbst wenn Angreifer komplett auf schädliche Links oder Dateianhänge verzichten.
Der Schutz greift für die meisten Nutzer primär bei Unterhaltungen, wenn externe Personen zum ersten Mal Kontakt aufnehmen. Genau über diesen Weg versuchen Angreifer häufig, Vertrauen aufzubauen, sich für andere Personen auszugeben oder schlichtweg Druck auszuüben. Das System analysiert den Gesprächskontext, um typische Verhaltensmuster von Täuschungsversuchen und Identitätsdiebstahl zu erkennen.
Wer bei der Analyse von Chatnachrichten durch KI hellhörig wird: Microsoft stellt klar, dass die Inhalte ausschließlich für Sicherheitsfunktionen ausgewertet und nicht für das Training von Modellen oder andere Zwecke gespeichert werden. Admins müssen auch nicht extra eingreifen, denn die Funktion schlägt ohne manuelle Einrichtung im Tenant auf.
Der stufenweise Rollout beginnt Anfang November 2026 für Nutzer im Targeted Release und soll dort bis Mitte November abgeschlossen sein. Die weltweite Verteilung für alle folgt ab Anfang Dezember 2026 und soll bis Mitte Dezember durch sein. In einer ersten Validierungsphase läuft die Erkennung unter Umständen zunächst im Hintergrund, bevor betroffene Anwender bei verdächtigen Nachrichten entsprechende Warnhinweise direkt im Chat zu sehen bekommen.
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