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Home Assistant: Neuer Desktop-Installer HAI soll die Einrichtung erleichtern
von Carsten Knobloch
25. Okt. 2026 |
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Wer Home Assistant aufsetzen möchte, greift je nach Zielsystem oft zu unterschiedlichen Werkzeugen. Mit HAI (Home Assistant Installer) befindet sich nun eine neue plattformübergreifende Desktop-Anwendung in Arbeit, die das Aufspielen von Home Assistant OS auf verschiedener Hardware vereinheitlichen und vereinfachen soll. Vielleicht ist das ja etwas für euch, ich selbst bin da mit meinen gefühlt 1.000 Geräten innerhalb von Docker auf meinem NAS unterwegs.
Das Tool deckt die gängigen Einsatzszenarien für Home Assistant OS ab. Ihr könnt damit direkt Speicherkarten für Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi oder ODROID beschreiben. Ebenso wird die Installation auf generischen Mini-PCs mit x86-64- oder ARM64-Architektur unterstützt. Wer offizielle Hardware wie den Home Assistant Yellow oder Home Assistant Green besitzt, kann diese Geräte über den Installer flashen oder im Bedarfsfall wiederherstellen.
Für Virtualisierungen bringt die Anwendung ebenfalls Funktionen mit: Über die Programmierschnittstelle von Proxmox VE lassen sich virtuelle Maschinen für Home Assistant direkt anlegen. Auf dem Mac wird zudem die Virtualisierungslösung UTM für ein automatisiertes VM-Setup unterstützt. Die UTM-Option setzt allerdings einen Mac mit Apple-Silicon-Prozessor voraus. Auf Intel-Macs könnt ihr weiterhin Datenträger beschreiben oder Proxmox ansteuern.
Technisch setzt die Anwendung auf das Framework Tauri 2.x mit einem Backend in Rust und einer Weboberfläche. Für die aktuelle Phase sind folgende Systemanforderungen für die Host-Systeme vorgesehen:
* macOS: Universal-Binary als DMG für Apple Silicon und Intel-Macs, empfohlen ab macOS 14.5.
* Windows: x64-Installer (NSIS) für Windows 10 und 11, setzt eine aktuelle WebView2-Laufzeitumgebung voraus.
* Linux: Pakete als DEB, RPM und AppImage für x86_64-Systeme (wie Ubuntu 22.04, Debian 12 oder aktuelle Fedora-Versionen). Ein Flatpak gibt es nicht, da der für das Schreiben von Datenträgern nötige direkte Zugriff auf Laufwerke und den udisks2-Dienst innerhalb der Sandbox nicht unterstützt wird.
ARM64-Hosts unter Windows und Linux sowie 32-Bit-Systeme werden zum Start der Alpha noch nicht bedient. Das Schreiben von SD-Karten für ARM-Boards wie den Raspberry Pi funktioniert aber natürlich auch von einem herkömmlichen x64-Rechner aus.
Der Installer bringt keinen eigenen Auto-Updater mit. Wenn neue Versionen erscheinen, ladet ihr die aktuelle Fassung einfach manuell über die Release-Seite herunter. Fehlerberichte oder Diagnosedaten werden in der ersten Alpha nicht automatisch übertragen. Wer Probleme auf GitHub meldet, sollte Protokolle vor dem Hochladen selbst auf vertrauliche Daten wie IP-Adressen oder Hostnamen prüfen.
Das Projekt wird unter der Open-Source-Lizenz Apache 2.0 entwickelt und ist auf GitHub zu finden. Auf welchem Weg läuft euer Home Assistant aktuell, setzt ihr auf Bare-Metal, Docker oder eine virtuelle Maschine?
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