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Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.) im Test: Die neuen Klassenbesten?
von André Westphal
25. Okt. 2026 |
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Bose hat Mitte September 2026 seine neuen Open-Ear-Kopfhörer Ultra Open Earbuds der 2. Generation vorgestellt. Sie beerben das Vorgängermodell aus dem Jahr 2024 und verbessern nicht nur den Klang, sondern auch die Zusatzfunktionen wie den immersiven 360-Grad-Sound. Ich habe mir die Open-Ears im Clip-on-Design einmal für euch angehört. Teilweise hat sich sofort Begeisterung eingestellt, doch es gibt auch Schattenseiten.
Aber der Reihe nach: Die Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.) haben mir für meinen Test in der limitierten Farbe Olivgrün vorgelegen, die ich tatsächlich sehr schick finde. Es gibt auch noch limitierte Varianten in Kirsch-Schokolade und Himmelrosa sowie die beiden Standardfarben Schwarz und Weiß. Im Handel könnt ihr die offenen Kopfhörer seit dem 1. Oktober 2026 zum Preis von 299,95 Euro kaufen. Damit liegt man über konkurrierenden Flaggschiffen wie etwa den Shokz OpenFit Pro, die allerdings ein Earwing-Design nutzen.
Technische Eckdaten der Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.)
Die Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.) sollen ihr Vorgängermodell dank eines neuen Treibers ausstechen. Der US-Hersteller verspricht als Folge nämlich sowohl besseren Sound als auch eine höhere Gesprächsqualität bei Telefonaten. Neben den Standard-Codecs SBC und AAC unterstützen die Earbuds via Bluetooth auch aptX Adaptive. Um Letzteres nutzen zu können, muss euer Smartphone allerdings kompatibel sein. Falls euch der Klang ab Werk nicht zusagt, könnt ihr in der App über einen Drei-Band-Equalizer nachregeln.
Clip-on-Earbuds sollen nach meinem Eindruck immer auch ein modisches Statement sein. So erinnern auch die Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.) ein wenig an Ohrringe. Sie kommen aber etwas martialischer daher als z. B. die Shokz OpenDots 2 und wiegen auch mehr. Die Befestigung am Ohr erfordert etwas Übung, zumal es hier tatsächlich einen dedizierten linken und rechten Bud gibt, was einige Clip-on-Kopfhörer ja abgeschafft haben.
Die Kopfhörer bestehen vorwiegend aus Kunststoff und sind nach IPX4 vor Wasser und Schweiß geschützt. Über die haptischen Buttons der beiden Earbuds könnt ihr je nach Wunsch z. B. Anrufe annehmen, Songs überspringen oder andere Funktionen ausführen. Im Übrigen liegt den Open-Ears natürlich auch ein passendes Case bei, das ihr wahlweise via USB-C oder per Qi (kabellos) aufladet. Der USB-Anschluss sitzt dabei an der Seite und nicht wie bei den meisten anderen Modellen an der Rückseite.
Als Akkulaufzeit der Kopfhörer sind bis zu 9 Stunden angegeben, was auch sehr gut hinkommt. Rechnet ihr das Case ein, dauert es 28,5 Stunden, bis ihr wieder eine Steckdose aufsuchen müsst. Auch das kann ich bestätigen. Als Begleitung dient dabei die offizielle Bose-App, welche ich für eine der besseren Audio-Apps halte. Sie ist eher übersichtlich und schlicht gehalten. Allerdings könnte Bose gut und gerne einmal den Equalizer ausbauen, da bietet die Konkurrenz inzwischen mehr.
Ich selbst bin nicht der größte Freund von Open-Ears im Clip-on-Design. Zumindest für mich bieten Modelle mit Earwings höheren Tragekomfort. Diese Vorurteile bestätigen leider auch die Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.). Zum einen üben sie einen leichten Druck auf die Ohren aus, den ich bei Earwing-Modellen so nicht spüre. Zum anderen ist es auch etwas fummelig, sie am Ohr zu befestigen, sodass sie sicher sitzen. Ist das gelungen, sitzen sie auch beim Sport sicher, haben aber an meinen Ohren dennoch mehr Spiel als Earwing-Pendants. Selbst konkurrierende Modelle wie die Shokz OpenDots 2 gefallen mir da deutlich besser, da ich persönlich ihren Sitz als luftig-angenehmer empfunden habe.
Doch in puncto Klang blasen die Bose Ultra Open Earbuds (2. Gen.) die Modelle von Shokz dann regelrecht weg. Der Hersteller hält Wort, denn insbesondere so eine starke Basswiedergabe habe ich persönlich bislang noch bei keinen anderen Open-Ears gehört. Aber die Earb