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iPad mini 2026: OLED, leichter, dünner – und noch teurer
Apple hat das kompakte Tablet überarbeitet und stattet es erstmals mit einem OLED-Display aus – allerdings ohne 120 Hz. Bei 750 Euro geht es jetzt erst los.
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Apples iPad mini nähert sich den Pro-Modellen: In der achten Generation bietet der Konzern seine kleinste Tablet-Reihe mit einem OLED-Bildschirm an. Die Bildschirmdiagonale misst demnach nun 8,5 Zoll mit einer Auflösung von 2316 × 1512 Pixel, ein Hauch mehr als die bisherigen 8,3 Zoll. Die Bildwiederholfrequenz liegt aber weiterhin bei 60 Hz. Die bei Apple „ProMotion“ genannte Technik, die flexibel auf bis zu 120 Hz für eine flüssigere Darstellung von Animationen und Bedienelementen hochdrehen kann, fehlt hier also.
In Spitze soll das neue iPad mini nun mit bis zu 1200 Nits (cd/m²) HDR-Inhalte darstellen. Bei Standard Dynamic Range spricht Apple von 1 Nit für dunkle Umgebungen bis zu 600 Nits als Maximalwert, beim Vorgänger ist bei 500 Nits Schluss. Zum ersten Mal bietet Apple das iPad mini gegen Aufpreis mit einem matten Nanotextur-Display an, im Basismodell fehlt die Option allerdings.
Im Innern steckt wie beim iPhone 18 Pro und iPhone Duo Apples A20-Chip mit bis zu 6 CPU-Kernen und einer 7-Core-GPU. Alle Kerne und eine Dual-Neural-Engine bietet allerdings nur das teuerste Spitzenmodell mit 512 GByte Speicherplatz. Angaben zum Arbeitsspeicher macht Apple nicht.
Das iPad mini A20 Pro ist einen knappen Millimeter dünner als vorher und wiegt laut Datenblatt mit 255 Gramm (WLAN-Variante) signifikant weniger als vorher (293 Gramm). Mit der IP-Zertifizierung 67 ist es das allererste iPad, das als staub- und wassergeschützt gilt. Ebenso wie der Vorgänger unterstützt das neue iPad mini Apple Intelligence, Siri AI bleibt in iPadOS für Nutzer mit EU-Accounts gesperrt. Unverändert klappt die biometrische Authentifizierung nur mit Fingerabdruck, Face ID behält das Unternehmen der iPad-Pro-Reihe vor.
Bei der Akkulaufzeit spricht Apple unverändert von bis zu 10 Stunden für Surfen und Videowiedergabe. Immerhin soll es sich nun schneller laden und in rund 30 Minuten von leer auf 50 Prozent bringen lassen. Wie schon bei den anderen iPads ist die Webcam an die längere Seite gewandert, um bei Videokonferenzen in Querformat den Nutzer aus besserer Perspektive zu zeigen. Einen besseren Sound verspricht der Hersteller zudem. Als Funkchips setzt Apple auf die aus dem iPhone bekannten Eigenentwicklungen N1 (WLAN 7, Bluetooth 6, Thread) und C2 (Mobilfunk).
Ein externer Bildschirm soll sich ab iPadOS 27.2 im erweiterten Modus am USB-C-Port des iPad mini betreiben lassen. Das ist ein Novum für diese Modellreihe, die dort bislang nur gespiegelte Inhalte darstellen konnte.
Preislich macht das iPad mini einen weiteren Sprung nach oben und ist mit einem Startpreis von 750 Euro (128 GByte Speicherplatz, nur WLAN) jetzt nahe am iPad Air mit 11 Zoll. Mit Mobilfunk kostet es knapp 920 Euro. Für die Maximalausstattung mit 512 GByte und Nanotexturglas veranschlagt Apple knapp 1430 Euro. Accessoires wie Stift, Tastatur und Hülle sind dabei nicht eingerechnet. Das neue iPad mini gibt es in den Farben „Mitternacht“ oder „Polarstern“, es kommt am 6. November in den Handel.
Von Apple werden in dieser Woche auch weitere Hardware-Neuerungen erwartet, darunter neue Macs – mitsamt einem ersten Touchscreen-MacBook.