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Onimusha: Way of the Sword: Capcom sieht Balancing durch Spielerdaten bestätigt
Nach anfänglicher Skepsis und Demo-Kritik feiert der Millionenseller Höchstwertungen. Laut Game Director Satoru Nihei traf das Team genau den Sweet Spot.
Schon vor dem Release von Onimusha: Way of the Sword sorgte der Schwierigkeitsgrad der Gegner und Gefechte für reichlich Diskussionen.
Nach dem Launch hat sich die Stimmung rund um den Millionenseller Way of the Sword allerdings spürbar gewandelt. Zwar überstanden einige Kritikpunkte der Demo den Sprung in die Vollversion – allen voran passive Feinde, die mitunter tatenlos auf den nächsten Angriff warten –, doch sie fallen nun deutlich weniger ins Gewicht. In einem aktuellen Interview betonte Game Director Satoru Nihei, das Team habe letztlich genau die richtige Balance gefunden.
Mit Onimusha: Warlords begründete Capcom 2001 eine legendäre Action-Reihe im feudalen Japan. Bekannt für filmreife Schwertkämpfe und das präzise Issen-Kontersystem, legte das Franchise schon vor modernen Soulslikes den Grundstein für anspruchsvolle Nahkampf-Duelle.
"Es gibt durchaus Passagen, an denen Spieler stolpern, ins Gras beißen oder scheitern", erklärt Nihei gegenüber PC Gamer. "Doch sie überwinden diese Hürden und kommen weiter voran. Genau das wollten wir beim Balancing erreichen: Die Spieler sollen flüssig durch die Geschichte kommen, dabei aber gefordert werden, damit das Besiegen von Feinden ein echtes Erfolgsgefühl auslöst."
Laut Nihei war es nie das Ziel, Way of the Sword "als besonders bockschweren Titel" im Stile von Sekiro: Shadows Die Twice oder der Nioh-Serie anzulegen. "Wir haben genau den Sweet Spot getroffen, den wir anpeilten", fügt er hinzu.
Die gesammelten Informationen von Capcom stützen diesen Eindruck: "Wir werten die Daten der aktiven Spieler kontinuierlich aus", verrät Nihei. "So sehen wir genau, an welchen Stellen die Community zu kämpfen hat und wie zügig sie durch das Spiel kommt."
"Die erkennbaren Trends decken sich fast punktgenau mit unseren Vorgaben für den Schwierigkeitsgrad."
In der Fachpresse räumt Onimusha: Way of the Sword derweil Höchstwertungen ab. Viele feiern das Werk bereits als wahren Erben von Sekiro und als neue Messlatte für parierlastige Kampfsysteme.