// COMPUTERBASE — HARDWARE & GADGET
Nach dem iPad mini: Neue MacBooks und iMacs kommen noch diese Woche
Für Mittwoch hat Apple ausgewählte Personen zu „Pro and tell“ eingeladen. Nach der Vorstellung der iPhones im September und neuer Smart-Home-Geräte Anfang Oktober wird der Konzern bis Mittwoch wohl noch neue Macs vorstellen. Das iPad mini wurde von Apple schon am Montag vorgestellt. Eine Übersicht, was noch erwartet wird.
Mittelpunkt der kommenden zwei Tage wird nach dem iPad mini die Vorstellung neuer Macs. Hier soll Apple sowohl einen neuen iMac vorstellen als auch zwei neue MacBooks: Eins erstmals mit Touch und OLED, eins mit einem schnelleren Chip. Aber der Reihe nach.
Höhepunkt der Vorstellungen diese Woche wird das neue MacBook mit OLED-Display sowie einer Touchfunktion. Es wird damit gerechnet, dass Apple seine seit Jahren hochgehaltene Ablehnung eines touchfähigen Macs über Bord wirft und das neue MacBook zusammen mit einem an die Oberfläche angepassten macOS 27 vorstellt. Geändert werden soll zudem das Design: Die neuen Modelle sollen leichter werden und die Dynamic Island, also statt der Notch eine in das Display eingesetzte Kamera, erhalten. Face ID könnte damit erstmals ins MacBook gelangen. Daneben wird jedoch kein neuer Chip erwartet, die neuen Modelle sollen weiterhin auf M5 Pro und M5 Max setzen, die theoretisch denkbaren M6 Pro und M6 Max soll Apple gestrichen haben.
Gleichzeitig sollen die bisherigen Modelle des MacBook Pro weiter erhältlich bleiben. Das neue Modell mit Touchfunktion soll von Apple oberhalb der bestehenden Modelle eingeführt werden und den Preis für Laptops des Konzerns noch einmal deutlich nach oben schrauben. Die neuen Modelle könnten trotz der Verwendung derselben Chips aber bei deutlich über 3.000 Euro in der Basiskonfiguration starten.
Beim MacBook soll der M6 dennoch Einzug finden, wenn nicht in der Oberklasse, dann beim Einstieg: Das Basismodell soll vom M5 auf den M6 wechseln und damit auf schnelleren Speicher, eine schnellere CPU, eine deutlich schnellere GPU und eine verdoppelte NPU zurückgreifen können. Weitere Änderungen für das Basismodell sind nicht bekannt, es soll weiterhin auf ein Mini-LED-Display setzen, das OLED-Display wird nicht erwartet. Eine Touchfunktion ebenfalls nicht. Eine Preiserhöhung wie bei allen bisherigen Neuvorstellungen seit September erscheint möglich, konkrete Informationen liegen noch nicht vor. Zuletzt hob Apple den Einstiegspreis von 1.799 Euro auf 2.199 Euro an.
Den größten Leistungssprung in der Runde könnte am Ende aber der neue iMac machen. Die neuen Modelle sollen ebenfalls den M6-Chip bekommen, der Sprung vom aktuell verbauten M4-Chip wird dementsprechend groß ausfallen. Daneben werden keine weiteren Neuerungen erwartet, Display und Design sollen unverändert bleiben. Nur bei den Farben soll es neue geben, möglicherweise übernimmt Apple Farben der neuen HomePod mini 2. Das ist aber nur eine Vermutung. Eine erneute Preiserhöhung ist auch beim neuen iMac mit M6-Chip möglich.
Das iPad mini mit A20 Pro hat der Konzern bereits am Montag vorgestellt. Es kommt, wie die Gerüchte erwartet haben, mit einem deutlich schnelleren Chip, OLED-Bildschirm und einer Zertifizierung nach IP67 gegen Staub und Wasser. Der Preis ist auch gestiegen.
Vorbestellt werden kann das neue iPad mini aber erst ab Mittwoch um 18:10 Uhr. Der Zeitpunkt ist ungewöhnlich, laut Mark Gurman (X) jedoch darin begründet, dass um 18 Uhr die kurze Keynote an ausgewählte Medienvertreter beginnen soll. Um 18:10 Uhr soll demnach auch das neue MacBook Pro enthüllt sein. Die Vorstellung vom neuen iMac könnte dagegen bereits am Dienstag stattfinden, falls der Konzern es der Vorstellung des iPad mini gleichtut, also gegen Nachmittag den neuen iMac mit M6-Chip vorstellt.
Die Vorstellung neuer Macs diese Woche stellt die voraussichtlich letzten Produktankündigung für das Jahr 2026 dar. Erst im Jahr 2027 soll es der Gerüchteküche zufolge dann mit neuen Vorstellungen wie dem iPhone 18, iPhone Air 2, neuen MacBook Air und weiteren iPads weitergehen.