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Umfrage: Risiken in der Software-Lieferkette von deutschen Firmen
Red Hat befragte 1400 CIOs in 14 Ländern, darunter auch Deutschland, zur KI-Nutzung und zum KI-Risikomanagement in ihrem Unternehmen. Die Untersuchung zeigt, dass autonome KI-Agenten zwar rasch in den produktiven Einsatz übernommen werden, doch um die Governance ist es nicht so gut bestellt.
Die Mehrheit der befragten deutschen CIOs (80 %) ist überzeugt, dass ihre KI-Agenten sicher arbeiten und regulatorische Vorgaben erfüllen. Ihre Zuversicht stützt sich laut der Umfrage auf den Einsatz von Guardrails und Monitoring. Allerdings zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass dieser Optimismus nicht unbedingt gerechtfertigt ist, da es an vielen Stellen an Sichtbarkeit fehlt. Die Umfrage liefert dazu folgende Belege:
Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten zwar davon ausgehen, angemessene Mechanismen implementiert zu haben, um die Sicherheit und Souveränität ihrer KI-Agenten und KI-Umgebungen zu gewährleisten. Die Realität sieht jedoch laut Red Hat so aus, dass sich diese Mechanismen oft nicht nachweisen oder kontrollieren lassen. Tückisch dabei: Die dynamische Natur von KI-Innovationen und Veränderungen im Markt können dann dazu führen, dass ein KI-System bei seiner Einführung hohe Sicherheits- und Compliance-Standards erfüllt, kurze Zeit später aber schon stark exponiert ist.
In Produktivumgebungen kann ein Datenaustausch zwischen Enterprise-Plattformen, Cloud-Services und externen KI-Modellen, der nicht vom Monitoring überwacht wird, zu Risiken führen. 35 Prozent der deutschen Unternehmen geben kleine Lücken bei der Sichtbarkeit der Datenflüsse zu; 12 Prozent haben schon KI-Funktionen eingeführt, ohne die Datenflüsse genau zu verstehen; und 6 Prozent besitzen nur einen sehr begrenzten Überblick darüber, wo Daten gespeichert werden.
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