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Künstliche Intelligenz - Bill Gates über den Übergang ins KI-Zeitalter: »Es wird einer der turbulentesten Momente der Menschheitsgeschichte«
Bill Gates hat eine genaue Vorstellung davon, wie der Übergang zu einer KI-getriebenen Gesellschaft aussehen wird. (Bildquelle: Flickr – European Parliament | Xataka)
Bill Gates hat die PC-Revolution aus nächster Nähe miterlebt und den digitalen Wandel entscheidend vorangetrieben. Dennoch betont er seit Monaten, dass der aktuelle Paradigmenwechsel durch KI einzigartig in der Geschichte der Menschheit ist.
Wie Gates in einem veröffentlichten Essay auf seiner Website darlegte, dauerte der historische Strukturwandel von den Feldern in die Büros mehrere Generationen. Die heutige Technologie könne hingegen »die menschliche Kognition ersetzen« und Branchen wie Recht, Medizin, Kundenservice, Softwareentwicklung und Fertigung »im Laufe eines einzigen Jahrzehnts« auf den Kopf stellen.
Zudem bezeichnete der Milliardär die KI als »den größten Gleichmacher aller Zeiten«, aber gleichzeitig als »die schlimmste Quelle der Ungerechtigkeit«, weil Fachkräfte mit jahrzehntelanger Ausbildung praktisch über Nacht vor dem Nichts stehen könnten.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Im Podcast »Decoder« erklärte Gates, worin seine größte Furcht besteht:
»Meine große Sorge gilt dieser 20-jährigen Übergangsphase, in der es Gewinner und Verlierer und jede Menge Verwerfungen geben wird.«
Diese Zeitspanne brauche es, bis jene Verschiebung am Arbeitsmarkt eintritt, vor der das Weltwirtschaftsforum bereits 2025 gewarnt hatte und auf die auch neuere Forschungsarbeiten hinweisen. Millionen Beschäftigte müssten sich demnach umschulen lassen, um eine neue Tätigkeit zu finden.
Selbst im besten Fall lässt sich der Umbruch nach Gates’ Ansicht kaum schmerzfrei bewältigen:
»Es wird einer der turbulentesten Momente der Menschheitsgeschichte.«