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IFTTT: Umstellung auf Credits und neue, teurere Tarifstruktur
von Carsten Knobloch
28. Okt. 2026 |
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Der Automatisierungsdienst IFTTT krempelt, wie angekündigt, sein Bezahlmodell um und setzt künftig auf ein System auf Credit-Basis. Der Grundgedanke dahinter: Sämtliche Kernfunktionen und Dienste stehen ab sofort in allen Abos zur Verfügung, bezahlt wird primär nach Nutzungsvolumen, Ausführungsgeschwindigkeit und zusätzlichen Benutzerkonten pro Dienst.
Credits werden immer dann abgezogen, wenn ein Trigger, eine Action, eine Filter-Bedingung oder eine Query erfolgreich durchläuft. Läuft ein Schritt auf einen Fehler, werden dafür auch keine Punkte berechnet. Wie viele Credits ein Applet pro Durchlauf verbraucht, schlüsselt der Dienst direkt bei der Erstellung auf. Den aktuellen Verbrauch könnt ihr im Abrechnungsbereich des Accounts einsehen.
Sind die monatlichen Credits aufgebraucht, pausieren die eingerichteten Applets automatisch. Weiter geht es entweder durch ein Upgrade in einen höheren Tarif oder mit dem Reset zum nächsten Abrechnungsmonat. Nicht genutzte Credits verfallen am Monatsende und werden nicht in den Folgemonat übertragen.
Die Preisstruktur teilt sich künftig in vier Stufen auf, bei jährlicher Zahlweise gewährt IFTTT 30 Prozent Rabatt:
* Free (kostenlos): 1.000 Credits pro Monat, alle Features und Integrationen freigeschaltet, unbegrenzte Applets, Zugriff auf das Help Center.
* Starter ($2,99, monatlich): 5.000 Credits, schnellere Ausführung der Applets und Basis-Support.
* Pro ($7,99, monatlich): 20.000 Credits, priorisierte Geschwindigkeit und priorisierter Support.
* Pro+ ($19,99, monatlich): 100.000 Credits, maximale Ausführungsgeschwindigkeit, mehrere Konten pro Dienst und dedizierter Support.
Nutzt ihr IFTTT überhaupt noch aktiv oder seid ihr längst bei Alternativen gelandet? Für das Smart Home nutze ich es nicht, wohl aber für das Blog hier, um Beiträge von A nach B zu schicken, damit ihr überall informiert bleibt. Mal schauen, wie das zukünftig klappt oder ob ich in Grenzen mit dem Pro-Abo laufe. Die alten Funktionen reichten mir bislang, bislang zahlte ich, weil ich quasi schon 100 Jahre dabei bin, 30 Euro im Jahr. Jetzt sind das ja - die geben aktuell Dollar an - mal lecker 56 Dollar (vorher 3 Dollar). Mal schauen, was ich in einem Monat an Credits verballere und ob ich irgendwann hochgestuft werde aus meinem alten Plan.
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