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Bericht aus China: AMD Radeon werden im November erneut teurer
Im Zuge knapper Ressourcen in der Halbleiterbranche werden auch Grafikkarten immer teurer. Aus China heißt es nun, dass AMD im November erneut die Preise für Radeon-Grafikkarten anheben wird. Als Hauptgrund werden bis zu 10 Prozent höhere Kosten für GDDR6-Speicher vermutet.
Dass AMD weitere Preiserhöhungen plant, wird in einem chinesischen Forum berichtet, das sich auf Informationen aus den Kreisen der Board-Partner beruft. Dort ist die Rede von weiteren Preiserhöhungen für GPUs wie auch GDDR6-Speicher. Angeblich sollen im November damit unter anderem die Preissteigerungen beim Speicher weitergegeben werden, der sich im dritten Quartal um etwa 8 bis 10 Prozent verteuert habe. Doch auch die Kosten für die GPUs sind angeblich weiter gestiegen.
Erst im Oktober haben die Preise für Radeon-Grafikkarten deutlich angezogen. Hierzulande kostete eine Radeon RX 9070 XT Anfang Oktober im Durchschnitt noch etwa 900 Euro und liegt aktuell bereits bei über 1.000 Euro. In ähnlichem Maße sind auch die Preise für die Radeon RX 9070 und die Radeon RX 9060 XT gestiegen. Der ComputerBase-Bot für RX-9000-Deals zeigt die Preisentwicklung der vergangenen Monate.
In dem Bericht aus China heißt es weiter, dass AMD seine Beschaffungskosten nun vierteljährlich der Preisentwicklung für GPU und Speicher anpasse. Im laufenden Quartal hat es aber bereits mehrere Preisanpassungen gegeben. Schon im Sommer begann der Aufwärtstrend, kurz nachdem über bis zu 20 Prozent höhere Preise in China berichtet worden war. Angesichts dessen ist es höchstwahrscheinlich, dass es zeitnah auch in Deutschland zu erneut höheren Preisen kommt.
Laut einer aktuellen Analyse von Hardware Unboxed haben sich die Preise für Grafikkarten innerhalb der vergangenen drei Monate weltweit um durchschnittlich 35 Prozent erhöht. Bei dieser Studie wurden sowohl Modelle von AMD als auch von Intel und Nvidia berücksichtigt.
Extrem stark sind die Preise der GeForce RTX 5090 angezogen, die inzwischen in Deutschland nur noch zu horrenden Preisen jenseits von 7.500 Euro zu haben ist. Berichte um eine Einstellung der High-End-Grafikkarte hatte Nvidia aber erst kürzlich dementiert. Für eine zusätzliche Verknappung sorgt der Umstand, dass die RTX 5090 augenscheinlich in China in größeren Stückzahlen für den Umbau zu KI-Beschleunigern genutzt wird.
Laut jüngsten Gerüchten soll eine GeForce RTX 5080 mit 24 GB in den Startlöchern stehen, die in China die RTX 5090D ersetzen soll.
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