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Bioware - Überraschung: Am Ende versetzte Star Wars Battlefront 3 den Todesstoß
Das war's: Bioware ist tot, Mass Effect vorerst gestorben. Jetzt kommt raus: Star Wars hat Schuld!
Bioware war über Jahrzehnte synonym mit packenden Geschichten und einprägsame Gefährten.
Doch das kanadische Studio litt auch seit Jahren unter dem Weggang wichtiger Mitarbeiter, produzierte Flops und schaffte es nicht, an die Qualität früherer Rollenspiele wie Mass Effect 2 oder Dragon Age: Origins anzuknüpfen.
Die Schließung des Studios durch Publisher Electronic Arts kam daher nicht überraschend. Jetzt deckt ein neuer Bericht des bekannten Bloomberg-Journalisten Jason Schreier die Hintergründe auf und liefert eine unerwartete Erklärung für die Entscheidung der Chefetage.
Demnach besiegelte nicht allein mangelnder Erfolg das Schicksal des Teams, sondern ein Lizenzdeal im Star-Wars-Universum.
Wie aus Firmenkreisen bekannt wurde, bot sich Electronic Arts kurzfristig die Gelegenheit, gemeinsam mit Lucasfilm Star Wars: Battlefront 3 zu entwickeln. Diese Chance zwang das Management zu einer folgenschweren Richtungsentscheidung.
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Nach einem fremdfinanzierten Aufkauf im Wert von 55 Milliarden Dollar durch einen saudischen Investmentfonds und die daraus resultierende Schuldenlast von 18 Milliarden Dollar geriet EA unter ungewohnten finanziellen Druck.
Jedes Spieleprojekt im Portfolio wurde streng geprüft. Dabei stießen die Verantwortlichen auf einen Zielkonflikt. Im Finanzplan standen nämlich zwei gewaltige Science-Fiction-Produktionen, die jeweils hunderte Millionen Dollar verschlungen hätten: Mass Effect 5 - und Battlefront 3.
Die Konzernleitung entschied sich schließlich gegen Bioware und für den Sternenkrieg.